Winterreifen-Pflicht ab 01. November – Mach dein Auto winterfest

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Von 1. November bis 15. April gilt in Österreich die Winterreifen-Pflicht und zwar bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen, also bei Schnee, Matsch oder Eis, müssen auf allen Rädern Winterreifen montiert sein. Diese Regel gilt übrigens nicht nur für Pkw und Klein-Lkw bis 3,5 Tonnen, sondern auch für “Mopedautos”. Gesetzeskonforme Winterreifen erkennt man an der “M+S”-und/oder einer Schneeflocken-Kennzeichnung. “Doch damit ist es nicht getan”, weiß der Rechtsexperte des Mobilitätsclubs. “Die Profiltiefe muss mindestens vier Millimeter betragen.”

Die richtigen Reifen helfen, die Fahrt so komfortabel und sicher wie möglich zu machen
Die Homepages der Autofahrerclubs ARBÖ und ÖAMTC informieren über Reifentests. Diese Tests lieferten transparente und für die Praxis brauchbare Ergebnisse und würden so eine wertvolle Entscheidungshilfe beim Reifenkauf darstellen.

Worauf kommt es an?
Wolfgang Stangl, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Niederösterreich, informierte über die verschiedenen Anforderungen von Reifen. Obwohl es beim Alter von Reifen keine gesetzlichen Vorschiften gebe, würden Reifen nach fünf Jahren „ihre Eigenschaften verlieren“ und sollten deshalb gewechselt werden. Reifen, die älter als zehn Jahre sind, sollten generell getauscht werden. Auch die Lagerung habe Einfluss auf die Lebensdauer der Reifen. Stangl empfahl zudem, bei längeren Fahrten und Reisen ein Reserverad mitzuführen.

Zum ARBÖ Reifentest 2020

Zum ÖAMTC Reifentest 2020

Nach Unfällen mit Sommerreifen drohen zivil- und sogar strafrechtliche Folgen
Wer sich nicht an die Winterreifenpflicht hält oder mit abgefahrenen Reifen unterwegs ist, muss mit einer Verwaltungsstrafe rechnen (Organmandat in Höhe von etwa 50 Euro). Werden andere Verkehrsteilnehmer durch falsche Bereifung gefährdet, reicht das Strafmaß theoretisch bis zu 5.000 Euro. Passiert ein Unfall und man hat auf winterlicher Fahrbahn Sommerreifen montiert, muss man – neben den Unfallfolgen – mit weiteren Unannehmlichkeiten rechnen: So muss die Haftpflichtversicherung dem Geschädigten zwar seinen Schaden ersetzen, die Kaskoversicherung kann eine Zahlung an den Pkw-Besitzer aber aufgrund “grober Fahrlässigkeit” ablehnen. “Verschuldet man wegen vorschriftswidriger Bereifung einen Unfall mit Personenschaden – eine Teilschuld genügt hier – muss man auch mit einer Strafverfolgung durch die Staatsanwaltschaft rechnen”, so Letitzki. Der ÖAMTC-Experte rät Lenkern daher dringend, den Reifenwechsel so bald wie möglich in Angriff zu nehmen. Auch wenn es vielleicht noch nicht schneit, kann z. B. Morgenfrost auch in Niederungen für glatte Straßen sorgen.

Warum eigentlich Wuchten?
Ein regelmäßiges Auswuchten verringert nicht nur die Abnutzung der Reifen, es beugt auch Folgeschäden am Fahrzeug vor und erhöht zugleich den Fahrkomfort sowie deine Sicherheit.

Die Vorteile im Überblick:
– Erhöhung der Lebensdauer der Reifen
– Gleichmäßige Abnutzung des Profils

Wuchtet man seine Reifen nicht aus, macht sich nach einiger Zeit durch Vibrationen sowie ein ungleichmäßig abgenutztes Profil am Reifen bemerkbar. Deutlich schwerwiegender ist der Verschleiß am gesamten Fahrwerk, der durch nicht gewuchtete bzw. “eiernde” Räder verursacht wird.

Was du sonst noch für den Winter wissen solltest
Neben dem Reifenwechsel sollte auch Frostschutzmittel nachgefüllt werden. Sobald es draußen Minusgrade hat, solltest du bereits ein Frostschutzmittel eingefüllt haben damit dir die Schläuche der Scheibenwischanlage nicht beim ersten Frost aufplatzen.

Wir empfehlen dir auch einen Eiskratzer sowie einen Schneebesen griffbereit zur Verfügung zu haben! Benutze zum Entfernen von Schnee auf deinem Fahrzeug unbedingt einen weichen Schneebesen, um Kratzer im Lack zu vermeiden. Kratzen solltest du – wenn überhaupt – nur auf den Scheiben.

Entfernung von Eis und Schnee von Kfz
Du bist dazu verpflichtet vor Fahrtantritt für ausreichende Sicht zur sorgen, die ein sicheres Lenken ermöglicht. Es muss daher nicht nur die Windschutzscheibe von Schnee und Eis befreit werden, sondern auch die übrigen Scheiben. Das bloße Freimachen eines kleinen “Sichtfensters” auf der Windschutzscheibe ist strafbar und kann im Falle eines Unfalls u.a. auch versicherungsrechtliche Folgen haben.

Darüber hinaus bist du verpflichtet, die Beleuchtung und die Kennzeichen deines Fahrzeugs von Schnee und Eis zu befreien. Die Kennzeichen müssen vollständig sichtbar und lesbar sein.

Auch das Autodach muss von Schnee- bzw. Eismassen vor Fahrtantritt befreit werde, da sich diese sonst während der Fahrt lösen und in folge eine Verkehrsunfall verursachen können.

Ein “Warmlaufenlassen” des Motors vor Fahrtantritt ist ausdrücklich verboten und kann bestraft werden.

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