Wien-Attentäter ein geborener Mödlinger?

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Erste Medienberichte von heute.at und Falter-Chefredakteur Florian Klenk werden mittlerweile von der österreichischen Presseagentur APA wiederholt. Auf Anfrage unsererseits beim BMI (Bundesministerium für Inneres) verweist der Ressortsprecher auf die Pressekonferenz um 14:30 Uhr.

Im Zuge der Pressekonferenz um 14:30 ergaben sich keine neuen Erkenntnisse zur Herkunft des Attentäters. Offen ist derzeit auch ob es im Bezirk Mödling zu Hausdurchsuchungen bzw. Festnahmen kam.

Wir haben beim BMI erneut nachgefragt und erwarten in den kommenden Stunden eine Antwort.

Der Wien-Attentäter war 20 Jahre alt, einschlägig vorbestraft und soll in Mödling geboren sein

Der erschossene Attentäter von Wien war 20 Jahre alt, Doppelstaatsbürger mit nordmazedonischen Wurzeln und nach einer Verurteilung wegen terroristischer Vereinigung im Dezember vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen worden. Das gab Innenminister Karl Nehammer am Dienstag bekannt. Das Innenministerium nannte den Namen Kujtim Fejzulai, der ersten Angaben zufolge geborener Mödlinger sein soll.

Die Eltern des 20-Jährigen stammen nordmazedonischen Medienberichten zufolge aus der Ortschaft Celopek, etwa zehn Kilometer südöstlich der nordmazedonischen Stadt Tetovo. Dies meldete das Internatportal „A1on” unter Berufung auf inoffizielle Angaben der nordmazedonischen Polizei. Derselben Quelle zufolge wurde der Attentäter in Mödling geboren.

Es habe sich bei ihm zweifelsfrei um einen Anhänger der radikalislamistischen Terror-Miliz „Islamischer Staat” (IS) gehandelt
Der Mann wurde am 25. April 2019 zu 22 Monaten Haft verurteilt, weil er versucht hatte, nach Syrien auszureisen, um sich dort dem IS anzuschließen. Am 5. Dezember 2019 wurde er vorzeitig bedingt entlassen – er galt als junger Erwachsener und fiel damit unter die Privilegien des Jugendgerichtsgesetzes. Von Polizeikräften erschossen wurde der 20-Jährige Montagabend in der Nähe der Ruprechtskirche, teilte der Innenminister mit.

Nehammer bestätigte der APA, dass Fejzulai vor dem Anschlag auf seinem Instagram-Account ein Foto gepostet hatte, das ihn mit zwei Waffen zeigte, die er später bei dem Anschlag verwendet haben dürfte. Unklar war vorerst, ob der 20-Jährige auch einen Treueeid auf den „Islamischen Staat” (IS) veröffentlicht und nur Stunden vor der Tat Bekannten Videos von dem Attentat auf die französische Satire-Zeitschrift „Charlie Hebdo” weitergeleitet hatte. Letzteres hatte zunächst die „Bild Zeitung” berichtet.

Lagebesprechung im NÖ Landhaus

Die Landeshauptfrau richtete ihren Dank „an unsere Einsatzkräfte, die in dieser Nacht ihr Leben riskiert haben, und an die vielen Ärztinnen und Ärzte und das gesamte medizinische Personal, die um jedes Leben kämpfen“. Darüber hinaus habe sie „Bürgermeister Michael Ludwig unsere volle Unterstützung zugesagt“, so Mikl-Leitner: „Wir stehen in diesen schweren Stunden Seite an Seite mit unseren Wiener Freundinnen und Freunden“.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (m.) mit Rot-Kreuz-Präsident Josef Schmoll, Landespolizeidirektor Franz Popp, Büroleiter Manfred Pernsteiner und Landesamtsdirektor Werner Trock (v. l. n. r.). © NLK Pfeiffer

Einsatzkräfte aus Niederösterreich zur Unterstützung in der Bundeshauptstadt

Die niederösterreichische Polizei habe die Landespolizeidirektion Wien in der vergangenen Nacht mit Spezialkräften unterstützt, berichtete Landespolizeidirektor Franz Popp: „Diese Unterstützung wird noch einige Zeit andauern, so lange es notwendig ist.“ Zur Überwachung der kritischen Infrastruktur in Niederösterreich wird die Polizeipräsenz verstärkt, so Popp: „Alle verfügbaren Kräfte werden in den verstärkten Überwachungsdienst entsendet.“

Das Rote Kreuz Niederösterreich sei mit fünf Notarzteinheiten und zehn Rettungstransportwägen in Wien im Einsatz gestanden, informierte Josef Schmoll vom Roten Kreuz. Gleichzeitig habe man in Niederösterreich „sofort nachbesetzt“, um keine Versorgungslücken entstehen zu lassen. Der Einsatz des niederösterreichischen Roten Kreuzes in Wien habe in Nacht beendet werden können, so Schmoll.

Bericht wird laufend aktualisiert!
Stand 03.11.2020 / 16:35

Quelle: APA.at / heute.at / Florian Klenk / Falter / Land NÖ


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