Sturz am Anninger und am Richardhof

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Einsatzreicher Sonntag für die Bergrettung

Am Vormittag wurden die Einsatzkräfte der Bergrettung Wienerwald Süd, gemeinsam mit dem Rettungswagen des Roten Kreuz Mödling zu einer verletzten Person auf der Anningerstraße gerufen, die ihren Begleiter auf der Rodel antauchen wollte und dabei zu Sturz kam. Ein Teil des Einsatzteams machte sich zu Fuß auf den Weg, während der Fahrer mit dem Geländewagen zum Priesnitztal-Parktplatz fuhr und dort die Mannschaft des Rettungswagens aufnahm. Da der Patient über Schmerzen im Bein klagte, wurde er liegend in der Vakuummatratze und in der Gebirgstrage im Defender abtransportiert.

Dessen Allrad-Getriebe und die neuen Winterreifen haben sich bei den winterlichen und glatten Verhältnissen als sehr nützlich erwiesen.

Nach einer „kurzen Mittagspause“ wurden die Bergretter am Nachmittag zu einem weiteren Einsatz gerufen. Diesmal östlich des Richardhofs, wo eine Person auf dem glatten Untergrund ausgerutscht war. Der Berufungsort ließ schon auf einen etwas aufwendigeren Abtransport schließen und so trafen sich diesmal mehr Mitglieder in der Ortsstelle. Während sich die ersten Einsatzkräfte mit dem Defender auf dem Weh machten und unterwegs den Rest der Mannschaft aufgabelten, folgten drei andere Einsatzkräfte mit dem Galaxy nach. Bei der Weinstraße wartete ein Einweiser auf die Teams und nach einer Fahrt auf einem Feldweg und einem Fußmarsch erreichten sie den Einsatzort. Eine Sanitäterin der Bergrettung nahm die Erstuntersuchung vor und der Patient erhielt von den ebenfalls zu Fuß zugestiegenen Sanitätern des RTW (übrigens dieselben wie beim ersten Einsatz) eine Rettungsdecke angelegt. Aufgrund der starken Schmerzen des Patienten wurde der Notarzt zur Schmerztherapie nachalarmiert. Schließlich konnte der Patient in die Gebirgstrage (und Vakuummatratze) eingebracht und mittels Mannschaftsbremse rückgesichert Richtung Defender abtransportiert werden. Nach dem Abtransport des Patienten zum Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug Mödling sammelten die Bergretter das zurückgebliebene Material ein und konnten schließlich nach einer Einsatzbesprechung wieder einrücken.

Leider waren beide Patienten nicht versichert. Die gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherungen decken keine Rettungen und Bergungen außerhalb des öffentlichen Straßennetzes ab. Als Mitglied eines alpinen Vereins, durch den Schutz von Verkehrsclubs oder manchen Kreditkarten bist Du gegen die aufkommenden Kosten versichert. Die Bergettung Wienerwald Süd empfiehlt eine Fördermitgliedschaft ab 28 EUR / Jahr, mit der Du auch gleichzeitig die ausschließlich ehrenamtliche Arbeit unterstützt.

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