Sperre der Mountainbike-Arena Anninger

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Aufgrund der Corona-Verordnung der Bundesregierung gibt es im Moment starke Einschränkungen bei der Benutzung von Mountainbike-Strecken und Moutainbike-Anlagen. Mit dieser Maßnahme will man unnötige, schwere Unfälle vermeiden, die das ohnehin bereits angespannten Gesundheitssystem zusätzlich belasten könnten.


Update 10.04. ALLE STRECKEN SIND GESPERRT – Weiterlesen…


In Abstimmung mit dem Österreichischen Radsportverband wurden von der Wienerwald Tourismus GesmbH, der Trägerorganisation der MTB-Routen und Trails im Wienerwald, Richtlinien für das Verhalten von Radfahrern und Mountainbikern in dieser heiklen Krisenphase entwickelt.
VERBOTEN SIND:

  • GRUPPENFAHRTEN (mit Menschen, die nicht in derselben Wohneinheit leben), weil der nötige Abstand beim Windschatten- und Nebeneinanderfahren nicht gewährleistet ist.
  • MEHRSTÜNDIGE EINZELFAHRTEN, weil mit deren Dauer die Wahrscheinlichkeit eines Sturzes und einer Verletzung steigt, vermeidbare Rettungseinsätze das ohnehin stark geforderte Gesundheitssystem strapazieren oder gar Menschenleben gefährden. Aus dem gleichen Grund SOLLEN MOUNTAINBIKE-TOUREN ABSEITS ASPHALTIERTER STRASSEN UNTERBLEIBEN!
  • MEHRSTÜNDIGE EINZELFAHRTEN IN ERHÖHTER INTENSITÄT, weil diese die Abwehrkräfte negativ beeinflussen können.
  • DIE BENÜTZUNG ÖFFENTLICHER VERKEHRSMITTEL, um zu „geeigneten“ Radstrecken zu gelangen.

Die Mödlinger Einstiege ins MTB-Wegenetz  – im Prießnitztal, an der Goldenen Stiege, bei der Meiereiwiese, beim 3 Stdn.-Weg und in der Husarentempelgasse –  werden ab 9. April mit Absperrbändern gesichert und mit entsprechenden Infotafeln versehen.
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=3003690083028638&set=p.3003690083028638&type=3&av=350136639177222&eav=AfZHbKxLufhUHobBEk3ouiFT8DB8SnRa3nODjHz-02mVkt54pOVoySCrBFk3FKGg5sc&theater
Die Fahrradstreife der Mödlinger Polizeiinspektion sowie die lokalen Aufsichtsorgane werden routinemäßige Kontrollen durchführen.
Die Aufhebung der Sperre wird von den weiteren Entscheidungen der Bundesregierung abhängig gemacht.
Foto: Stadtgemeinde Mödling

Kommentar zum Artikel

  • Erich
    10. April 2020 am 10:27

    Sehr tendenziöse Verlinkung auf einen Unfall von Anfang Dezember!

  • Herbie
    10. April 2020 am 09:28

    Orbanien beginnt wohl schon in Mödling. Dass man den Bürgern einen gesunden Menschenverstand abspricht ist eine pauschale Beleidigung. Schwarze Schafe wird es immer geben, aber dazu braucht man keinen Unfallbericht vom Dezember 2019 zu bemühen.

  • Martin Grössinger
    9. April 2020 am 16:40

    was verboten ist, und was nicht steht in den Verordnungen der Bundesregierung. Wieso hält sich der Bezirk Mödling für so schlau eigene Verbote aufstellen zu müssen. Ihr schürt die Unzufriedenheit und Eskalation. Selbst eine friedliche Demonstration richtet mehr schaden an, als diese lächerlichen Anningerregeln!

  • sir888
    9. April 2020 am 12:58

    https://www.moedling.at/Sperre_der_Moutainbike-Arena_Anninger_1
    schon gefunden…. jedoch unter FREIZEIT….
    lg
    Bleibst Xund!

  • Sir88
    9. April 2020 am 12:50

    Tiroler Verhältnisse ? – nur 3 Wochen später -))
    Leider kann ich um 12.46,h 9.4. KEINE offizielle Verlautbarung in den Amtsblättern der BH Mödling bzw. Stadt Mödling finden.
    –> bitte den Link mitteilen!
    PS: wesentliche Teile des Anningergebietes gehören nicht zum Staftgebiet Mödling.
    Werden daher Zufahrten via Gaaden, Hinterbrühl, Gumpoldskirchen, Pfaffstätten etc.. ebenfalls gesperrt?

  • Tom
    9. April 2020 am 11:45

    Die ausgearbeiteten Regeln stehen in keinen Zusammenhand mit einer Sperre. Es ist durchaus möglich keine der Regeln bei einer Mountainbike ausfahrt am Anninger zu verletzen.
    Diese Sperre ist reine Willkür und gesetzlich nicht gedeckt.

  • S.h.
    9. April 2020 am 11:26

    In den Nachrichten steht überall: die Zahlen sind rückläufig. Es könnte sich ausgehen. Keine Überlastung der Krankenhäuser. Aber jetzt wird der Anninger gesperrt?
    Außerdem werden hier wieder Gesetze mit Empfehlungen bunt gemischt. Der Radsportverband hat eine Empfehlung rausgegeben und kein Gesetz. Die Strecken zu sperren aufgrund der Covid Ausgangssperre hat keine gesetzliche Grundlage.
    Wenn man die Logik des erhöhten Unfallrisikos beim Mountainbiken mal so weiter verfolgt, müsste man ja auch jeden Arbeitsplatz, Heimwerken, Autofahren und alles andere verbieten, was gefährlich ist. Natürlich auch rauchen und Übergewicht.
    Der Verunglückte Mountainbiker hätte an diesem Tag dort nicht fahren sollen. Das ist richtig. Da war der Hausverstand vermutlich off, aber wegen Einzelfällen alles für Alle sperren?
    Soweit ich weiß, wird das in der Politik anders gehandhabt!

  • Philip Menschhorn
    9. April 2020 am 10:37

    Gestern Nachmittag (8.4.) war schon die Polizei am Anninger unterwegs, allerdings im Auto zu zweit, und ohne Maske, gehören ja auch nicht zu den exponierten Personen unsere “Freude und Helfer”…
    Also lieber nicht Fahren sonst droht euch eine Diskussion mit einem Mitglied einer stark betroffenen Berufsgruppe.

  • Martin
    9. April 2020 am 10:18

    Die im dem Artikel angeführten Verbote sind falsch und durch die aktuelle Gesetzeslage NICHT gedeckt, siehe
    https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20011078&fbclid=IwAR39pTYA2tiwpp5Y6TTImVMflHAQJrB1Mc8oSchLh-Vv3NxbUbihjhZXn0Y

  • Norbert
    9. April 2020 am 10:12

    … dass der Anninger für das Oster-WE gesperrt wird, weil mit einem großen “Ansturm” von BikerInnen aus dem städtischen Umland zu rechnen ist, hab ich befürchtet.
    Dass diese Sperre aber über das Oster-WE hinaus aufrecht erhalten bleibt, wäre schlicht und ergreifend das Ausnützen der Corona-Krise, um Biker aus dem Wald nachhaltig auszusperren!
    Die Menschen haben das nun alles ein Monat lang weitgehend ohne zu Murren ertragen. Wir haben uns isoliert, sind in unseren Wohnungen gesessen und kommen nicht mal vertrauten Menschen näher als 2 m. Die Biker von uns sind auch ab und zu am Anninger auf den Forstwegen rumgefahren und wir haben die anspruchsvolleren Abfahrten gemieden (zumindest die 95% von uns mit Hirn und Verantwortungsgefühl). Wenn man nun die Menschen weiter einsperrt, bei Fallzahlen um die 200-300/Tag, mit dem Argument, dass das Gesundheitssystem kracht und hunderttausende sterben werden, dann wird das nicht mehr funktionieren… Ihr müsst uns zu einem Gut-Teil unseres Leben zurück geben. So wie wir aktuelle existieren, ist es weder sonderlich lebenswert noch gesund auf Dauer. Gepaart mit einer massiven ärztlichen Unterversorgung für normale Beschwerden, wird sich das mittelfristig negativer auswirken, als ein paar hundert Neuinfektionen/Tag mit Corona.
    Bedenkt auch: nirgends ist es unfalltechnisch gefährlicher wie zu Hause – wer das nicht glaubt, sollte mal mit den Leuten in den Unfallkrankenhäusern reden (die sind nämlich grad anständig gefüllt mit Haushaltsunfällen).

  • erwin dollensky
    9. April 2020 am 09:29

    Die längste Schank der Welt mit tausenden Besuchern ohne durchdachtes Sicherheitskonzept war gefährlicher als Mountainbiken. Aber das war ja eine Brauchtumsveranstaltung.

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  • Erich
    10. April 2020 am 10:27

    Sehr tendenziöse Verlinkung auf einen Unfall von Anfang Dezember!

  • Herbie
    10. April 2020 am 09:28

    Orbanien beginnt wohl schon in Mödling. Dass man den Bürgern einen gesunden Menschenverstand abspricht ist eine pauschale Beleidigung. Schwarze Schafe wird es immer geben, aber dazu braucht man keinen Unfallbericht vom Dezember 2019 zu bemühen.

  • Martin Grössinger
    9. April 2020 am 16:40

    was verboten ist, und was nicht steht in den Verordnungen der Bundesregierung. Wieso hält sich der Bezirk Mödling für so schlau eigene Verbote aufstellen zu müssen. Ihr schürt die Unzufriedenheit und Eskalation. Selbst eine friedliche Demonstration richtet mehr schaden an, als diese lächerlichen Anningerregeln!

  • sir888
    9. April 2020 am 12:58

    https://www.moedling.at/Sperre_der_Moutainbike-Arena_Anninger_1
    schon gefunden…. jedoch unter FREIZEIT….
    lg
    Bleibst Xund!

  • Sir88
    9. April 2020 am 12:50

    Tiroler Verhältnisse ? – nur 3 Wochen später -))
    Leider kann ich um 12.46,h 9.4. KEINE offizielle Verlautbarung in den Amtsblättern der BH Mödling bzw. Stadt Mödling finden.
    –> bitte den Link mitteilen!
    PS: wesentliche Teile des Anningergebietes gehören nicht zum Staftgebiet Mödling.
    Werden daher Zufahrten via Gaaden, Hinterbrühl, Gumpoldskirchen, Pfaffstätten etc.. ebenfalls gesperrt?

  • Tom
    9. April 2020 am 11:45

    Die ausgearbeiteten Regeln stehen in keinen Zusammenhand mit einer Sperre. Es ist durchaus möglich keine der Regeln bei einer Mountainbike ausfahrt am Anninger zu verletzen.
    Diese Sperre ist reine Willkür und gesetzlich nicht gedeckt.

  • S.h.
    9. April 2020 am 11:26

    In den Nachrichten steht überall: die Zahlen sind rückläufig. Es könnte sich ausgehen. Keine Überlastung der Krankenhäuser. Aber jetzt wird der Anninger gesperrt?
    Außerdem werden hier wieder Gesetze mit Empfehlungen bunt gemischt. Der Radsportverband hat eine Empfehlung rausgegeben und kein Gesetz. Die Strecken zu sperren aufgrund der Covid Ausgangssperre hat keine gesetzliche Grundlage.
    Wenn man die Logik des erhöhten Unfallrisikos beim Mountainbiken mal so weiter verfolgt, müsste man ja auch jeden Arbeitsplatz, Heimwerken, Autofahren und alles andere verbieten, was gefährlich ist. Natürlich auch rauchen und Übergewicht.
    Der Verunglückte Mountainbiker hätte an diesem Tag dort nicht fahren sollen. Das ist richtig. Da war der Hausverstand vermutlich off, aber wegen Einzelfällen alles für Alle sperren?
    Soweit ich weiß, wird das in der Politik anders gehandhabt!

  • Philip Menschhorn
    9. April 2020 am 10:37

    Gestern Nachmittag (8.4.) war schon die Polizei am Anninger unterwegs, allerdings im Auto zu zweit, und ohne Maske, gehören ja auch nicht zu den exponierten Personen unsere “Freude und Helfer”…
    Also lieber nicht Fahren sonst droht euch eine Diskussion mit einem Mitglied einer stark betroffenen Berufsgruppe.

  • Martin
    9. April 2020 am 10:18

    Die im dem Artikel angeführten Verbote sind falsch und durch die aktuelle Gesetzeslage NICHT gedeckt, siehe
    https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20011078&fbclid=IwAR39pTYA2tiwpp5Y6TTImVMflHAQJrB1Mc8oSchLh-Vv3NxbUbihjhZXn0Y

  • Norbert
    9. April 2020 am 10:12

    … dass der Anninger für das Oster-WE gesperrt wird, weil mit einem großen “Ansturm” von BikerInnen aus dem städtischen Umland zu rechnen ist, hab ich befürchtet.
    Dass diese Sperre aber über das Oster-WE hinaus aufrecht erhalten bleibt, wäre schlicht und ergreifend das Ausnützen der Corona-Krise, um Biker aus dem Wald nachhaltig auszusperren!
    Die Menschen haben das nun alles ein Monat lang weitgehend ohne zu Murren ertragen. Wir haben uns isoliert, sind in unseren Wohnungen gesessen und kommen nicht mal vertrauten Menschen näher als 2 m. Die Biker von uns sind auch ab und zu am Anninger auf den Forstwegen rumgefahren und wir haben die anspruchsvolleren Abfahrten gemieden (zumindest die 95% von uns mit Hirn und Verantwortungsgefühl). Wenn man nun die Menschen weiter einsperrt, bei Fallzahlen um die 200-300/Tag, mit dem Argument, dass das Gesundheitssystem kracht und hunderttausende sterben werden, dann wird das nicht mehr funktionieren… Ihr müsst uns zu einem Gut-Teil unseres Leben zurück geben. So wie wir aktuelle existieren, ist es weder sonderlich lebenswert noch gesund auf Dauer. Gepaart mit einer massiven ärztlichen Unterversorgung für normale Beschwerden, wird sich das mittelfristig negativer auswirken, als ein paar hundert Neuinfektionen/Tag mit Corona.
    Bedenkt auch: nirgends ist es unfalltechnisch gefährlicher wie zu Hause – wer das nicht glaubt, sollte mal mit den Leuten in den Unfallkrankenhäusern reden (die sind nämlich grad anständig gefüllt mit Haushaltsunfällen).

  • erwin dollensky
    9. April 2020 am 09:29

    Die längste Schank der Welt mit tausenden Besuchern ohne durchdachtes Sicherheitskonzept war gefährlicher als Mountainbiken. Aber das war ja eine Brauchtumsveranstaltung.

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