Portiunkula Markt in Maria Enzersdorf

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Heute findet wieder der traditionelle Portiunkula Markt ( je nach Dialekt Patschungerlmarkt oder Patschunkerlmarkt) in Maria Enzersdorf in der Kirchenstraße statt.
Ein Jahrmarkt mit Textilien, Küchenutensilien, Gesundheitsprodukten, Spielwaren und natürlich Essen & Trinken!

Beginn ist 08:00 Uhr – Ende um 17 Uhr

Brauchtum Portiunkula
(entnommen aus Wikipedia)

Der Brauch geht auf die Kapelle Santa Maria degli Angeli, volkstümlich Portiuncula, die sich drei Kilometer unterhalb von Assisi in Italien fest. Das Portiuncula-Fest erinnert an die Einweihung dieser Kapelle und wird am 2. August gefeiert. An diesem Tag kann der so genannte Portiunkula-Ablass erworben werden. Papst Sixtus IV. dehnte dieses Ablassprivileg im Jahr 1480 von Assis auf alle Franziskanerkirchen aus. Früher stand dieser Tag auch als Bauernfeiertag im Kalender. Konnten ursprünglich nur die Ordensangehörigen den Ablass gewinnen, wurde der Ablass im Jahr 1622 auf alle Besucher dieser Kirchen ausgedehnt.
Das Portiuncula-Fest stellt seit damals ein Kirchweihfest der Franziskanerkirchen dar. Rund um diese Kirchen bildeten sich am Ablasstag die Jahrmärkte und Kirtage.
Grundsätzlich werden Portiuncula-Märkte nur in Gemeinden mit einem Franziskaner-, Kapuziner- oder Minoritenkloster abgehalten. Bekannte Orte in Österreich, wo aktuell Märkte abgehalten werden, sind:

  • Maria Enzersdorf
  • Bruck an der Mur als Jahreskrämermarkt in der Steiermark
  • Gmunden in Oberösterreich
  • Graz
  • Neunkirchen

Portiunkula in Maria Enzersdorf

Was bedeutet Portiunkula?
(entnommen aus Meyers Lexikon)

Portiunkula-Ablass

vollkommener Ablass (s.d), auf Bitten des heiligen Franz von Assisi von Papst Honorius IIII. 1228 zuerst für die Portiunculakirche bei Assisi, die Wiege des Franziskanerordens, bewilligt, von späteren Päpsten auf mehrere Franziskaner- und andere Kirchen ausgedehnt, zuletzt von Pius XI. 10. Juli 1924 auf die Kirchen der Franziskaner, Minoriten und Klarissen sowie die mit päpstlichem Spezialprivileg ausgestatteten Pfarrkirchen beschränkt, kann so oft (toties quoties) gewonnen werden, wie man nach Beichte und Kommunion vom Mittag des 1. bis zur Mitternacht des 2. August bzw. auf pfarrliche Anordnung am folgenden Samstag und Sonntag die betreffende Kirche besucht und dort nach Meinung (d.h. im Sinne) des Heiligen Vaters 6 «Vater Unser» und «Gegrüßet seist Du Maria» betet.
 

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