Perchtoldsdorfer Nahverkehr: neues Angebot rund um die Uhr

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Gemeinderat beschließt Beteiligung an Anruftaxi-System
Perchtoldsdorf ist mit dem „P-Taxi“ als ursprünglichem Anruf-Sammeltaxi seit den 1990er im Bereich des „Mikro-ÖV“ (Mikro-Öffentlicher-Verkehr) unterwegs. Dabei geht es um Nahmobilitätsangebote für den Personen-verkehr auf kommunaler Ebene, der Ab- und Zubringerfunktion zu höherrangigen öffentlichen Verkehrsangeboten (Bahn und Regionalbus), der „sogenannten, ersten und letzten Meile‘, wie Bürgermeister Martin Schuster, als Verkehrsreferent damals für die Einführung des „P’Taxi“ verantwortlich, erklärt.

Mit der VOR-Zeitkarte Taxi fahren
Nun geht es mit einem neuen Angebot in die nächste Stufe eines bedarfsgerechten Öffi-Verkehrsgebots, das Schuster gemeinsam mit Verkehrsreferent gfGR Christian Apl dem Gemeinderat vorgelegt hat. Perchtoldsdorf wird mit weiteren Bezirksgemeinden ein Anruf-sammeltaxisystem implementieren. Das Regionale Anrufsammeltaxi soll nicht die funktionierenden Angebote Gemeinden ersetzen, vielmehr soll darauf aufbauend eine ergänzende Verkehrslösung geschaffen werden, das in den Öffentlichen Verkehrsverbund eingebettet ist und mit Zeitkarten des VOR (Verkehrsverbund Ost-Region) benützt werden kann. Ziel ist es, ab Herbst 2021 ein Wochentagsangebot von 5:00-2:00 Uhr und am Wochenende und Feiertagen 0:00-24:00 bereit zu stellen. Bereits mit Wirkung 2020 wird die Gemeindeförderung für den Erwerb einer VOR-Jahreskarte mit Ein- oder Ausstiegsstelle Perchtoldsdorf von € 50,- auf € 70,- angehoben.
Premiere für neues Haushaltssystem
Mit Wirksamkeit 1. Jänner 2020 wird die bisher nach kameralen Grundsätzen erfolgte Budgetierung und Rechnungslegung der Marktgemeinde von einer integrierten Drei-Komponenten-Haushaltsrechnung (auch: „Integrierte Verbundrechnung“ oder „kamerale Doppik“) abgelöst. Während das bisherige Rechnungswesen Einnahmen und Ausgaben einander gegenübergestellt hat, bilden die drei miteinander integrierten Haushalte: Ergebnis-, Finanzierungs- und Vermögenshaushalt das Kernstück der neuen Haushaltsrechnung. „Die internen Vorbereitungen haben im Herbst 2016 begonnen. Mit dieser neuen Form der Rechnungslegung betreten alle Beteiligten auf Gemeinde- und Aufsichtsebene absolutes Neuland“, so Bürgermeister Martin Schuster. Trotz der neuen, an die privatwirtschaftlichen Usancen angelehnten Darstellung sind die Ziele der kommunalen Finanzpolitik nicht aus den Augen geraten: Auch das Jahr 2020 wird ohne Nettoneuverschuldung abgeschlossen werden können, der Rückgang der Darlehensvaluta um € 25.600,- und die erfolgreiche Fortsetzung des Haftungsabbaus um 1,6 Millionen Euro sind weitere wesentliche Charakteristika der bevorstehenden Haushaltsperiode. Der Bürgermerister schloss die letzte Sitzung der Periode mit dem Dank an den Gemeinderat für ein kontroversielles, aber fraktionsübergreifend konstruktives Miteinander
Bildcredit:  Walter Paminger, Perchtoldsdorf

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