Pacht für Göd’sche Buch’ wurde bezahlt

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Einer der Höhepunkte des Gumpoldskirchner Weinfaschings ist zweifelsohne die alljährliche Pachtzahlung der Gumpoldskirchner Faschingsgilde an den Gaadener Bürgermeister am Rosenmontag in Form eines Kartons „Gumpoldskirchner Königswein“.
Warum wird diese Pacht bezahlt?
Der damalige Gumpoldskirchner Bürgermeister Mag. Dr. Richard Göd rodelte im Dezember 2001 die Anninger Straße hinunter, als er in einer scharfen Rechtskurve aus der Bahn geworfen wurde und sich ihm eine freche Buche in den Weg stellte. Es kam zu einem Frontalzusammenstoß, bei dem Dr. Göd verständlicherweise den Kürzeren zog und mit einer gebrochenen Nase das Nachsehen hatte.
Die Gumpoldskirchner Faschingsgilde ergriff die Initiative und brachte am 23. Februar 2003 eine Gedenktafel an der brutalen Buche, die Richard Göd so verunstaltete, zum Gedenken an dieses Ereignis und als Warnung für alle anderen Rodelfahrer an.
Als Dankeschön für die Zurverfügungstellung der „Killerbuche“ erhielt der damalige Bürgermeister Günther Thaler eine Flasche edlen Gumpoldskirchners sozusagen als Pachtzins, mit dem Versprechen einer weitergehenden alljährlichen Begleichung.
Die Inschrift auf der Tafel lautet:
„Anno 2001 beim Rodlfoan
an dieser starken Buch’
´n Burgamasta von Gumpolds’
sei schwache Nase bruch“

Am Rosenmontag, dem 24. Februar 2020 trafen einander wieder der Bürgermeister von Gaaden Rainer Schramm und sein Gumpoldskirchner Amtskollege Ferdinand Köck sowie Mitglieder der Faschingsgilden Gaaden und Gumpoldskirchen bei der „Göd-Buche“, um den „Pacht-Zins“ in Form von zwei Flaschen Gumpoldskirchner Königswein zu übergeben.
Einen feuchtfröhlichen Ausklang fand die lustige Aktion dann in der Waldrast „Krauste Linde“.
 
Fotos:  Alfred Peischl ©

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