Ost-Lockdown im Bezirk Mödling bis 02. Mai verlängert

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Niederösterreich zieht nach und schließt sich Wien bei der Verlängerung des Lockdowns an, wie Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner in einer Stellungnahme mitteilte.

Die Lage in Teilen der Ostregion ist nach wie vor kritisch, heißt es in einer gemeinsamen, schriftlichen Stellungnahme von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig. „Bis auf weiteres schließt sich Niederösterreich den Maßnahmen des Stadt Wien bei der Verlängerung der Schutzmaßnahmen an“, so Mikl-Leitner, nachdem Wien schon am Nachmittag die Verlängerung des Lockdowns angekündigt hatte.

– – – – – Beitrag vom 02. April / Verlängerung 2

Die Corona-Zahlen gingen bis zuletzt österreichweit weiter nach oben, Kurz sieht regionale Maßnahmen als Erfolgsmodell und Vizekanzler Werner Kogler hält Lockerungen ab Mai für realistisch.

Das hänge aber natürlich von den Infektionszahlen ab.

– – – – – Beitrag vom 31. März / Verlängerung 1

Nun ist es fix, auch Niederösterreich verlängert die „Osterruhe“ zur Eindämmung der Coronavirus-Krise bis 11. April. Das teilte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner heute Abend mit. Die Lage in der Ostregion sei „kritisch“.

– – – – – Beitrag vom 24. März / Oster-Lockdown

Cool-down-Phase & verschärfte Maßnahmen rund um Ostern

Eröffnet hat die Pressekonferenz Gesundheitsminister Anschober: „Es ist nicht die Zeit für Öffnungen“, so Anschober. Fast alle europäischen Länder seien mitten in der dritten Welle, 19 Länder, darunter auch Österreich. Sorgen bereiten derzeit die Zahlen in den Intensivstationen. Man müsse alle Ressourcen nützen, um eine harte Triage zu verhindern, so der Gesundheitsminister. Niemand habe etwas falsch gemacht, aber im osten Österreichs habe man die angespannteste Situation in den Spitälern und die größte Ausbreitung der britischen Corona-Mutation.

Intensiv-Prognose mehr als Besorgniserregend

Die Prognose für die kommenden zwei Wochen zeigt eine “deutliche Steigerung” in Wien bei der Belegung der Intensivstationen: 162 belegte Betten sei der Höchststand im Jahr 2020 gewesen, jetzt sei man bei 165 und die Zahl werde in den kommenden zwei Wochen auf 260 steigen.

NÖ-Landeshauptfrau “Ausnahmesituation” erkannt aber dennoch gegen zweiwöchigen Lockdown

Johanna Mikl-Leitner sieht die getroffenen Maßnahmen als “richtig und wichtig”. Experten haben am Dienstag im Rahmen des Ost-Gipfels über die angespannte Situation in den Spitälern informiert. Wir haben uns “bewusst gegen einen zweiwöchigen Lockdown” und für eine “viertägige Cool-down-Phase“ entschieden.

Um die Intensivkapazitäten in Wien und somit auch den Einrichtungen des Wiener Umland nicht zu überlasten, werden daher folgende Maßnahmen getroffen die von Gründonnerstag bis inklusive 6. April gelten werden:

Der Handel (Ausgenommen bleiben Supermärkte, Apotheken, Trafiken und andere notwendige Bereiche des täglichen Lebens wie Tierfuttergeschäfte, die Post oder Banken) sowie körpernahe Dienstleistungen (Friseure, Kosmetiker und Tätowierer) schließen. Nach der „Cool-down-Phase“ soll das Shoppen voraussichtlich ab 07. April mit Zugangstestungen wieder möglich sein.

Schulen gehen nach den Osterferien ins Distance Learning über. Nach der Öffnung wird anstatt der Nasenbohrertests auf PCR-Testungen gesetzt.

Generelle Ausgangsbeschränkungen von 1. bis. 6. April zwischen 0 und 24 Uhr. Ausnahmen sind hier nur die bereits bekannten wie die Fahrt zur Arbeit, Spaziergänge oder Individualsport, die Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen, die Versorgung von Tieren und das abwenden von Gefahren.

FFP2 Maskenpflicht bei Menschenansammlungen im freien sowie eine FFP2 Masken Pflicht in geschlossenen Räumen wo sich mehr als eine Person aufhält (abgesehen vom privaten Bereich)

Das Arbeiten im Homeoffice soll forciert werden.

Die betrieblichen Testungen sollen auf mindestens einmal pro Woche ausgeweitet werden.

Kontrollen von Pendler aus Riskioregionen wie Tschechien und Ungarn werden intensiviert werden – so soll ihr negatives Testergebnis nicht mehr eine Woche Gültigkeit haben, sondern kürzer.

Ziel ist es einen “Wellenbrecher” umzusetzen
In den nächsten zwei Wochen soll der Betrieb nun massiv runtergefahren werden. Der Gesundheitsminister appelliert an die Bevölkerung zu Ostern die Kontakte zu verringern, das Testangebot zu nutzten und die FFP2-Maske zu tragen.

Hier die Pressekonferenz zum nachschauen:

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