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Mödlinger Symphonisches Orchester startet mit Violinist Daniel Auner durch

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Der junge, vielbeschäftigte und international bestens vernetzte Violinist Daniel Auner konnte vom Mödlinger Symphonischen Orchester (MSO) als neuer künstlerischen Leiter und Dirigent gewonnen werden. Im Rahmen eines Pressegespräches mit Bürgermeister Hans Stefan Hintner und Kulturstadtrat Stephan Schimanowa präsentierte der gebürtige Brunner seine Vorstellungen und Ideen für die künftige Führung und Entwicklung des Orchesters.
Das Engagement seines Vorgängers Felix Hornbachner endete mit Juni dieses Jahres doch deutlich früher als geplant. „Er war einfach zu gut gebucht, seine vielfältigen Engagements in Graz, Linz oder Salzburg waren mit unseren wöchentlichen Probenterminen immer schwerer zu vereinbaren“, erklärte MSO-Obfrau und Konzertmeisterin Bernadette Millet den doch unerwartet raschen Abgang des jungen Dirigenten. Für das Oktober-Konzert und die Silvesterkonzerte am 30. und 31. Dezember konnte mit Jera Petricek Hrastnik eine hoch talentierte Dirigentin gewonnen werden, „die spontan und höchst professionell das Orchester in diesen beiden Konzerten führen wird. Dafür sind wir ihr sehr dankbar“, so Findler.
 
Motto-Konzerte und Beethoven-Ouvertüren
Neo-Dirigent und künstlerischen Leiter Daniel Auner erläuterte in der Folge seinen Zugang zu klassischer Musik im Allgemeinen und erklärte, dass Klänge von Mozart oder Beethoven sogar bei Behandlung zB. depressiver Menschen sehr gute Ergebnisse zeitigen. „Wir wollen auch deutlich machen, dass klassische Musik oder ein Komponist wie Mozart herausragende Teile unserer österreichischen Kultur darstellen. Das gilt es nicht nur zu bewahren sondern zu leben und auch ständig spannend weiterzuentwickeln“, so Auer. Besondere Faszination stellt für ihn als Profi auch die Zusammenarbeit mit gut ausgebildeten, aber nicht professionellen MusikerInnen dar. „Man darf nicht vergessen, dass zur Zeit eines Schubert, Beethoven oder Mozart ausschließlich Laienorchester musizierten. Den reisenden Profi, der in verschiedensten Orchestern spielt, gab es schlicht noch gar nicht!“
Musikalisch stellt Auer die kommenden Konzerte jeweils unter ein Motto, sein Debut feiert er am 6. Juni mit „Leonore in Hollywood“, wo neben Gershwins „Rhapsody in blue“ weitere Werke der Filmmusik auf dem Programm stehen. Das Konzert am 11. Oktober trägt den Titel „Musikalische Fabeln aus dem Osten“ und bringt Mozarts Konzert in A-Dur für Violine und Orchester sowie Rachmaninoffs Symphonische Tänze. Die verbindende Klammer aller Konzerte ist im Beethoven-Jahr jeweils eine Auftakt-Ouvertüre des Meisters. „Wir wollen im Jubiläumsjahr nicht wie die meisten eine Beethoven-Symphonie spielen, sondern gerade mit den Ouvertüren spannende, weniger gespielte Werke zu Gehör bringen“, so Auer.
 
Konzertreise nach Griechenland und MSO-Abos
Neben den obligaten und sehr beliebten Silvesterkonzerten am 30. und 31. Dezember im Stadttheater Mödling hat das MSO noch weitere spannende Vorhaben geplant: So ist in Kooperation mit der österreichischen Botschaft ein Konzertreise ins griechische Kalamata geplant Bei zwei Konzerten in Kalamata und einem in Athen sollen dabei auch griechische MusikerInnen gemeinsam mit dem MSO spielen. Und auch ein eigenes Vermittlungsformat für Schulen wird etabliert, den Auftakt macht dabei das Gymnasium Keimgasse, wo SchülerInnen exklusiv zu den Proben eingeladen werden und dann, so sie es wollen, auch gratis ins Konzert gehen dürfen. „Die Kosten dafür übernimmt unser Kooperationspartner Erste Bank. Ich bin sehr gespannt, wie dieses Projekt von den SchülerInnen angenommen werden wird“, freut sich Auer darauf, möglichst vielen jungen Leuten einen (neuen) Zugang zur klassischen Musik zu verschaffen.
Die beliebten MSO-Abos gibt es natürlich ebenfalls wieder. Dabei können im A3-Abo drei Konzerte um 75 Euro, sowie beim B4-Abo vier Konzerte um 99 Euro gebucht werden. Der Preisvorteil beträgt rund 20 Prozent. „Sie haben mit einem Abo reservierte und beste Plätze sowie natürlich ein Fixticket für das Silvesterkonzert am 31. Dezember“, erläutert MSO-Pressechef Kurt Klar die Vorteile.
 
Bildtext: Neuer Dirigent, neues Glück für das MSO! Hans Stefan Hintner, Daniel Auner , Bernadette Millet und Stephan Schimanowa freuen sich auf eine fruchtbare und längere Zusammenarbeit und viele neue MSO-AbonenntInnen!
Foto: Boeger

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