Mödling zählt zu den TOP 20 der zukunftsfähigsten Bezirke Österreichs!

Bezirk Mödling, April 2019

Das 2. Ranking zur Zukunftsfähigkeit der österreichischen Bezirke hat ergeben das unser Bezirk Mödling zu den TOP 20 der zukunftsfähigsten Bezirke Österreichs gehört!

Die 94 Bezirke stellen den unmittelbaren Lebens- und Arbeitsraum für die rund 8,8 Mio. Österreicherinnen und Österreicher dar. Die Frage nach der „Zukunftsfähigkeit“ der Bezirke stellt sich, weil damit die regionalen Entwicklungsperspektiven – Lebensqualität, Einkommensmöglichkeiten, Wohnattraktivität usw. – verbunden sind.

Pöchhacker Innovation Consulting GmbH (P-IC) hat nun zum zweiten Mal das „Zukunftsranking der österreichischen Bezirke“ erstellt, das auf 38 fundierten Indikatoren in vier zukunftsrelevanten Bereichen (Demografie, Arbeitsmarkt, Wirtschaft & Innovation, Lebensqualität) basiert und jeweils das Niveau auf Basis der aktuell verfügbaren Daten und die Entwicklungsdynamik der Indikatoren betrachtet. Das Zukunftsranking der österreichischen Bezirke wird in Kooperation mit den führenden nationalen und regionalen Medien veröffentlicht und erscheint jährlich.

Zu den zentralen Ergebnissen des Zukunftsrankings 2019:

  • Krems an der Donau (Stadt) liegt in der Gesamtwertung 2019 wieder unangefochten auf Platz 1 – starke Niveau-Werte und eine exzellente Dynamik sichern dieses Top-Ergebnis. Graz-Umgebung folgt auf Platz 2 und Kufstein auf Platz 3.
  • Neu in den Top-10 sind die Bezirke Waidhofen an der Ybbs und Lienz.
  • Abgestiegen im Ranking im Vergleich zu 2018 sind Steyr (Stadt), Lilienfeld und
    Urfahr-Umgebung.
  • In der Niveau-Betrachtung dominieren die Landeshauptstädte (7 der Top-10).
  • Eine beachtliche Dynamik zeigen eine Reihe ländlicher Bezirke, insb. in Tirol.
  • Die besten Ergebniswerte in der demografischen Entwicklung weisen die Bezirke Krems an der Donau (Stadt), Wels (Stadt) und Waidhofen an der Ybbs auf.
  • Das Arbeitsmarkt-Ranking wird von Graz-Umgebung, Mödling und Lienz angeführt.
  • Im Indikatorenbereich Wirtschaft & Innovation liegen die Bezirke Wiener Neustadt, Waidhofen an der Ybbs und Graz-Umgebung vorne.
  • Bei den Indikatoren zur Lebensqualität haben sich die Bezirke Krems an der Donau (Stadt), Zwettl und Schwaz an die Spitze gesetzt.

Zukunftsranking der österreichischen Bezirke

Gesamtergebnisse 2019

Das Gesamtergebnis des 2. Zukunftsrankings der österreichischen Bezirke zeigt ein
buntes Bild der Gewinnerbezirke im Jahr 2019 – hier sind die Top-20 der zukunftsfähigsten Bezirke Österreichs, die aus nahezu allen Bundesländern stammen:

Das Zukunftsranking wurde auf Basis von 19 Indikatoren in vier Bereichen (Demografie, Arbeitsmarkt, Wirtschaft & Innovation, Lebensqualität) nach dem jeweiligen Niveau und von weiteren 19 Indikatoren, die die jeweilige Entwicklungsdynamik im Mehrjahresvergleich in der jeweiligen Kenngröße ausdrücken, erstellt. Die Ergebniswerte der Niveau- und Dynamik-Betrachtung wurden jeweils mit 50 % im Gesamtranking angesetzt.

Demografie-Ranking der österreichischen Bezirke

Gesamtergebnisse 2019

Für die Analyse der demografischen Entwicklung wurden die Geburtenrate (Fertilitätsrate) für sämtliche Bezirken, der Anteil junger Erwachsener im Alter von 15 bis 29 Jahren an der Gesamtbevölkerung sowie der Wanderungssaldo der jungen Erwachsenen jeweils hinsichtlich Niveau und Dynamik in den letzten Jahren betrachtet.

Bei diesem Ranking konnte der Bezirk Mödling nur Platz 85 belegen.

Arbeitsmarkt-Ranking der österreichischen Bezirke

Gesamtergebnisse 2019

Für die Analyse der arbeitsmarktbezogenen Daten der Bezirke wurden insgesamt sechs Indikatoren nach Niveau und Entwicklung der letzten Jahre betrachtet: Die Arbeitsplatzdichte (Anteil der Erwerbstätigen je Einwohner), die Arbeitslosenquote, das Arbeitnehmerbruttoeinkommen pro Kopf, der Anteil der Hochqualifizierten (Akademiker) an den Erwerbstätigen, der Anteil der Personen mit Pflichtschulabschluss an den Erwerbstätigen sowie die Frauenerwerbsquote.

Nach Rang 1 im Vorjahr belegt der Bezirk Mödling in Niederösterreich dieses Jahr den 2. Platz im Arbeitsmarkt-Ranking. Mödling verzeichnet mit € 38.906 das höchste Pro-Kopf-Einkommen unter allen österreichischen Bezirken und liegt damit mehr als € 10.000 über dem Durchschnitt i.H.v. € 28.587. Die Einkommenszuwächse in der Bevölkerung waren in den vergangenen Jahren österreichweit die dritthöchsten.  24 | 80 Sehr hohe Werte sind weiters bei der Arbeitsplatzdichte (0,91 Erwerbstätige je Einwohner, siebthöchste Steigerung) sowie beim Akademikeranteil von 17,7 % an den Erwerbstätigen auszumachen, der mehr als fünf %-Punkte über dem Durchschnitt (12,3 %) liegt.

Wirtschaft & Innovation-Ranking der österreichischen Bezirke

Gesamtergebnisse 2019

Im Indikatorenbereich Wirtschaft & Innovation wurden Kennzahlen zur Gründungsintensität und der Beschäftigtenstruktur (Anteil der Beschäftigten im Sektor der wissensintensiven Dienstleistungen, im High-Tech-Produktionssektor und im Sektor Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)) hinsichtlich Niveau und Entwicklung betrachtet. Weitere Indikatoren waren die Anzahl der Unternehmen mit über 100 Mitarbeitern und der aktiven Wirtschaftskammer-Mitglieder (Unternehmensdichte).

Der Bezirk Mödling in Niederösterreich ist auf Rang 9 zu finden und zählt in der Niveau-Betrachtung zu den besten Bezirken im Ranking. So verzeichnet Mödling die zweithöchste Unternehmensdichte (85 Wirtschaftskammermitglieder je 1.000 Einwohner) und viele größere Unternehmen, dazu kommen eine hohe Gründungsintensität (5,5 Gründungen je 1.000 Einwohner) und ein starker IKT-Sektor, in dem 2,9 % der Beschäftigten im Bezirk tätig sind. Bei den Dynamik-Indikatoren belegt der Bezirk einen Platz im Mittelfeld, was insb. an rückläufigen Kennzahlen bei der Gründungsintensität und den Beschäftigten im High-Tech-Sektor liegt.

Lebensqualitäts-Ranking der österreichischen Bezirke

Gesamtergebnisse 2019

Für die Analyse der Indikatoren zur Lebensqualität in den Bezirken wurden die Anzahl der Straftaten, die kommunale Schuldenlast, die medizinische Versorgung (Anzahl der Arztpraxen bzw. freiberuflichen Ärzte pro 1.000 Einwohner) sowie die Versorgung mit Kindertagesheimen (Kindertagesstätten pro 1.000 Einwohner) jeweils hinsichtlich Niveau und Entwicklung betrachtet

Der Bezirk Mödling in Niederösterreich ist auf Rang 9 zu finden und zählt in der Niveau-Betrachtung zu den besten Bezirken im Ranking. So verzeichnet Mödling die zweithöchste Unternehmensdichte (85 Wirtschaftskammermitglieder je 1.000 Einwohner) und viele größere Unternehmen, dazu kommen eine hohe Gründungsintensität (5,5 Gründungen je 1.000 Einwohner) und ein starker IKT-Sektor, in dem 2,9 % der Beschäftigten im Bezirk tätig sind. Bei den Dynamik-Indikatoren belegt der Bezirk einen Platz im Mittelfeld, was insb. an rückläufigen Kennzahlen bei der Gründungsintensität und den Beschäftigten im High-Tech-Sektor liegt.

Methodik des Zukunftsrankings

powered by Pöchhacker Innovation Consulting GmbH

Die Grundlage für die Erstellung des Zukunftsrankings der österreichischen Bezirke bilden 38 makro- und sozioökonomische Indikatoren, welche durch den Gebrauch der aktuellsten verfügbaren Daten die Zukunftsfähigkeit der insgesamt 94 politischen Bezirke Österreichs beleuchten sollen. Dazu wurde auf Daten und Veröffentlichungen der Statistik Austria, der Wirtschaftskammer Österreich, des Ministeriums für Inneres sowie von Wirtschaftsauskunfteien zurückgegriffen. Eine Übersicht der Datenquellen findet sich im Literatur- und Quellenverzeichnis.

Die Auswahl der Indikatoren orientiert sich an bewährten internationalen und europäischen Rankings zur Wettbewerbsfähigkeit und den Entwicklungspotenzialen von verschiedensten Ländern und Regionen – etwa dem „Regional Competitiveness Index“ der Europäischen Kommission, dem „Global Competitiveness Index“ des World Economic Forums, dem deutschen „Zukunftsatlas“ von Prognos, dem deutschen
„Regionalranking“ der IW Consult und an Veröffentlichungen der OECD (zB „OECD Regional Well-Being“). Des Weiteren war die Verfügbarkeit der entsprechenden Indikatoren auf Bezirksebene ein Auswahlkriterium. Für die Erstellung des aktuellen Zukunftsrankings wurden dieselben Indikatoren wie für das Zukunftsranking 2018 herangezogen, um die Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu gewährleisten. Ebenso wurde die Methodik beibehalten. Die Struktur des Rankings bilden wie auch beim letztjährigen Ranking vier Indikatorenbereiche (Säulen), die exemplarisch für die Leistungsfähigkeit und Zukunftsperspektive der jeweiligen Bezirke sind: Demografie, Arbeitsmarkt, Wirtschaft & Innovation sowie Lebensqualität. Auf diese vier Säulen sind die 38 Indikatoren für die 94 österreichischen Bezirke mit über 3500 Kennzahlen verteilt:

 Demografie: Indikatoren zur Fertilität, zu den Anteilen junger Erwachsener im
Alter von 15 – 29 Jahren an der Gesamtbevölkerung und deren Wanderungsbewegungen

 Arbeitsmarkt: Indikatoren zu Arbeitsplatzdichte, Arbeitslosenquote, Arbeitnehmereinkommen, Frauenerwerbsquote und Bildungsstand der Erwerbstätigen

 Wirtschaft & Innovation: Indikatoren zu Gründungsintensität, Unternehmensbestand und Beschäftigten in wissensintensiven Zukunftssektoren

 Lebensqualität: Indikatoren zu Kriminalität, kommunaler Schuldenlast, Ärztedichte und dem Angebot an Kindertagesheimen
Die nachstehende Abbildung gibt einen Überblick über alle Indikatoren, die für das Zukunftsranking der österreichischen Bezirke verwendet wurden.

Nähere Informationen  finden Sie im Original Bericht hier zum Downloaden.

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