Mödling: Happy End für Fuchs in Not

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Ein Opfer des Straßenverkehrs dürfte ein junger Fuchs in Mödling geworden sein. Er wurde von Passanten bei einem Hauseingang entdeckt, das Tier dürfte sich nach einer Kollision mit einem Fahrzeug dorthin geschleppt haben. Im Tierschutzhaus Vösendorf wurden eine Einblutung im Auge, Atemprobleme und einige Schürfwunden an den Pfoten diagnostiziert. Die junge Fähe wurde mit Infusionen und Schmerzmitteln behandelt. Mittlerweile hat sie sich von ihren Verletzungen schon sehr gut erholt, eine baldige Auswilderung erscheint sehr wahrscheinlich.
Zwei weitere verletzte Wildtiere erhielten Hilfe und Pflege im Tierschutzhaus Vösendorf von Tierschutz Austria (TSA).
Ein blutjunger Schwan wurde in St. Pölten entdeckt. Er schwamm in der Traisen verloren und ohne Elterntiere umher. Passanten fassten sich ein Herz und bracht den kleinen Wasservogel ins Tierschutzhaus Vösendorf. Dort wurde der Jungschwan – er wird auf circa drei bis vier Wochen geschätzt – tierärztlich untersucht und ist nun in einem Außengehege mit Schwimmbecken im TSA-Kleintierhaus untergebracht. Sobald er groß genug ist wird „Schwanuel“ wieder ausgewildert.
In der burgenländischen Gemeinde Hornstein (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) benötigte indes ein Mäusebussard Hilfe: Das Tier wurde von einem aufmerksamen Autofahrer auf der Autobahn entdeckt. Da sich der Greifvogel nicht rührte, nahm der Lenker zuerst beim Vorbeifahren an, dass der Vogel bereits verendet sei. Als er aber danach in den Rückspiegel blickte, bemerkte er doch eine Bewegung, nahm den verletzten Vogel mutig – denn ein Mäusebussard hat doch eine imposante Größe – an sich und brachte ihn ins Tierschutzhaus Vösendorf. Der Vogel dürfte von einem Auto erfasst worden sein, denn er wies eine Kopfverletzung auf, blutete aus Ohren und Schnabel. Das Tier wurde umgehend versorgt und medikamentös behandelt. Mittlerweile hat sich der Bussard von dem Crash schon gut erholt, fliegt in seiner Voliere schon herum und soll demnach auch bald wieder in die Freiheit entlassen werden. Dies soll auch genau dort passieren, wo das Tier gefunden wurde. Da Mäusebussarde, wie die meisten anderen Greifvogel auch, streng monogam leben, kann es gut sein, dass ein Partnertier dort schon sehnsüchtig auf den Vogel wartet.
Bild: Symbolbild

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