Mietwohnungen mit Freifläche teurer als ohne

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Die Nachfrage an Mietwohnungen mit Freifläche ist groß, das Angebot eher rar!
Balkone, Gärten oder Terrassen sind bei Mietwohnungen sehr beliebt – dieser Tage wohl umso mehr. Eine Freifläche ist für jeden dritten Wohnungssuchenden ein wichtiges Kriterium. Allerdings sind diese Immobilien in Österreich zum Teil Mangelware. Nur jede 6. Mietwohnung, die 2019 angeboten wurde, wies einen Balkon, eine (Dach-)Terrasse, eine Loggia oder einen Garten auf.

Garten, Balkon, Terrasse und Co. beeinflussen Mietpreise

Wer eine Mietwohnung mit Balkon oder ähnlichem haben will, muss daher mit höheren Kosten rechnen, als bei Wohnungen ohne Freifläche. Wie viel mehr gezahlt werden muss, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Im Bezirk Mödling liegt die Differenz bei ca. 4,1 %. Wien wies mit 13,2 % die größte m²-Preis-Differenz auf. Im Burgenland wurden für den Quadratmeter fast 12 % mehr verlangt.

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m²-Preise in Wien am höchsten, Burgenland vergleichsweise günstig – Bezirk Mödling im Mittelfeld

Die teuersten Freiflächen-Wohnungen wurden 2019 in Wien angeboten. Der Quadratmeter kam auf durchschnittlich 16 EUR. Dahinter folgten Salzburg (14,3 EUR / m²) und Niederösterreich (11,1 EUR / m²). Auch in den übrigen Bundesländern lag der m²-Preis im zweistelligen Bereich. Lediglich im Burgenland wurden Wohnungen mit Außenfläche um rund 9,4 EUR / m² angeboten. Der Bezirk Mödling liegt mit 12,8 EUR / m² hier im Mittelfeld.

Vor allem Bezirke in der Nähe von oder mit guter Anbindung an Wien wiesen überdurchschnittlich hohe Preise auf. So wurden im Bezirk Mödling vergangenes Jahr fast 13 EUR für den Quadratmeter einer Freiflächen-Wohnung verlangt. Auch in Tulln und Korneuburg lagen die m²-Preise über 12 EUR. Die Mietpreise in St. Pölten, Wiener Neustadt und Baden näherten sich 2019 ebenfalls bereits der 12 EUR Marke. In der niederösterreichischen Landeshauptstadt wurde zudem die größte Preis-Differenz gemessen (17 %). Günstigere Mietwohnungen unter 10 EUR / m² fanden sich beispielsweise in Gänserndorf, Amstetten, Melk und Neunkirchen.

Methodik

Für die Auswertung wurden Angebotspreise für ganz Österreich aus dem Jahr 2019 analysiert. Dazu wurden hunderttausende Anzeigen von willhaben herangezogen, die im Betrachtungszeitraum von 1.1.2019 bis 31.12.2019 online waren. Diese Rohdaten wurden um Doubletten bereinigt, mit Immobilienexperten realistische Bandbreiten für die Objekteigenschaften definiert und Ausreißer mit statistisch-mathematischen Methoden eliminiert. Daraufhin wurden Anzeigen mit Freiflächen-Angabe (Terrasse, Balkon, Dachterrasse, Loggia, Garten) gesondert betrachtet.

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