Land Niederösterreich unterstützt das Filmarchiv Laxenburg weiterhin

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180.000 Euro zur Bewahrung und Restaurierung von filmischem Erbe und dringende Modernisierung beschlossen

– „Das Filmarchiv Austria verfügt über eine der modernsten Filmrestaurierungsstraßen und ermöglicht die Bewahrung und Restaurierung von filmischem Erbe auf höchstem Niveau. Niederösterreich gilt mittlerweile als eine der am besten dokumentierten Regionen Europas“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

2021 wird die dringende Modernisierung des für die digitale Filmrestaurierung angeschafften Filmscanners durchgeführt. Es stehen zahlreiche interessante Projekte im Bereich Sicherung und Restaurierung auf dem Programm. In einer internationalen Kooperation mit dem Prager Filmarchiv, der Cinematheque Suisse, dem Dänischen Filminstitut und dem Münchner Filmmuseum wird die deutsche Originalfassung von Gustav Machatys Filmklassiker „Ekstase“ aus dem Jahr 1932 restauriert.

Die Hauptaufgabe des Filmarchivs Laxenburg besteht in der Sicherung des analogen Filmerbes, insbesondere der Nitrofilmsammlungen und in der Bewahrung und Restaurierung des Materials. Die Landesregierung hat auf Initiative von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner einen Finanzierungbeitrag in Höhe von 180.000 Euro beschlossen.

Diesen Status konnte Niederösterreich dank großer Sammlungszugänge wie etwa die erfolgreiche Sammelaktion „Niederösterreich Privat“ (ein Kooperationsprojekt zwischen dem Land NÖ und dem Filmarchiv Austria) erreichen. Auch abseits des großen Suchaufrufs von 2013 wird die Sammlung, wenn es Anfragen von Privaten gibt, laufend ergänzt. Die strukturellen Vorarbeiten für eine Tiefenerschließung der Sammlung „Niederösterreich privat“ werden fortgesetzt. Das Filmarchiv Austria stellt dazu die Projektdatenbank zur Verfügung und leistet die Aufbereitung des Filmmaterials. Es finden Präsentationen im Rahmen des „Digitalen Heimkinos“ statt, bei dem Filmbestände aus Amateurfilmsammlungen gezeigt werden, auch aus der Sammlung „Niederösterreich Privat“.

Im Rahmen der Ausstellung „125 Jahre Kino in Österreich“ ist eine Präsentation der in Mödling wiederentdeckten Early-Cinema-Sammlung des niederösterreichischen Filmpioniers Karl Julasz geplant. Eine Ausstellung und Retrospektive ist Ulrich Seidl gewidmet, der in Drosendorf einen Wohnsitz hat und viele seiner Filme mit Unterstützung des Landes Niederösterreich realisiert hat.

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