Kampfgeist mit Platz 3 belohnt

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Seit ziemlich genau einem Jahr war es endlich wieder so weit, dass eine Rallye in Österreich stattfinden konnte. Dank gutem COVID-Präventions-Konzept konnte der Veranstalter der Blaufränkisch Rallye rund um Deutschkreutz von den Behörden einen positiven Bescheid bekommen und dort, wo vor einem Jahr die letzte Rallye in Österreich stattgefunden hat, ging es jetzt endlich auch wieder los.

Für Luca Pröglhöf und Peter Medinger war die Rallye etwas durchwachsen. Die beiden mussten sich von Beginn an mit einer stark überbremsenden Hinterachse herumschlagen. Durch Anpassungen am Fahrzeug-Setup konnte das Verhalten zwar verbessert werden, aber in den Griff konnte man es leider nicht bekommen. Pröglhöf musste seine Fahr- und Bremsweise anpassen, was kein freies Fahren ermöglichte. Relativ bald gesellte sich ein Problem mit der Motorleistung hinzu, die gerade bei den vielen langen Geraden immer wieder in den Keller fiel, wodurch auch hier wertvolle Zeit liegen blieb. Nach dem Mittagsservice machten sich dann auch noch Geräusche am Fahrzeug bemerkbar, was vermuten ließ, dass entweder eine Antriebswelle oder die Differentialsperre bald den Dienst quittiert.

Nichtsdestotrotz beschlossen Pröglhöf/Medinger so lange weiter zu fahren, bis sie entweder im Ziel sind oder einfach nichts mehr geht.

So wurde die Rallye vorrangig zum Sammeln wertvoller Kilometer und um wieder ins Fahren zu kommen genutzt.

Letztendlich konnten die beiden dank einer fehlerlosen Fahrt den 3. Platz in der Klassenwertung und Platz 36 in der Gesamtwertung belegen. Die Zielsetzung war zwar eine andere, aber aufgrund der Umstände ist man mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Jetzt geht es darum, die Ursachen zu finden und die Probleme auszumerzen, um für die nächsten Rallyes gut gerüstet zu sein.

Luca Pröglhöf berichtet: „Gerade beim Anbremsen auf enge Abzweigen nach den Highspeed-Passagen ist uns des Öfteren das Heck ausgebrochen. Ich musste abgesetzt bremsen, um dem entgegen zu wirken. Mit den Anpassungen am Setup, konnte mein Team etwas zur Verbesserung beitragen. Wir sind super happy wieder einmal im Auto gesessen zu sein. Die Freude über den Neustart des Rallye-Sports in Österreich überwiegt deutlich und macht unsere Troubles wett. Auto checken – Ursachen finden und beseitigen, dann können wir beim nächsten Mal wieder unsere volle Leistung abrufen.“

Fotos: Markus Tobisch

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