Hausbesitzer in Perchtoldsdorf wird wider Willen zum Schildkrötenpapa

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Einen Tischtennisball glaubte ein Hausbesitzer in Perchtoldsdorf  in einem Gebüsch seines Gartens entdeckt zu haben. Als er den „Ball“ aufheben wollte, öffnete sich dieser und eine kleine Landschildkröte blickte ihn an.

Nachdem er sich wohl nicht wirklich als Schildkrötenpapa sah, fragte er sogleich in seiner Nachbarschaft, ob denn jemand Schildkröten besitze und eventuell Nachwuchs erwarte. Da niemand dort derartige Reptilien sein Eigen nennt, brachte er das Baby-Panzertier umgehend in den Wiener Tierschutzverein (WTV) nach Vösendorf, wo es nun beim Erwachsen werden begleitet wird.

Dort wurde das Tierchen umgehend in einem Wärmekäfig untergebracht. Der Schildkröte geht es soweit gut. Im Moment hat sie etwa die Größe einer Zwei-Euro-Münze. Zwar wurde ihr etwas Nahrung angeboten, was jedoch nur gut gemeint erscheint. Denn das Jungtier ernährt sich die ersten Tage von einem Dottersack, der aus einer Öffnung in ihrem Bauch kommt. Erst danach beginnt sie allmählich damit, feste Nahrung zu sich zu nehmen und die Dottersacköffnung schließt sich. Sie wird in Kürze ein Terrarium mit Rindenmulch beziehen, denn Feuchtigkeit ist für den jungen Panzerträger lebenswichtig.

Woher das Tier genau stammt, wird wohl ein Rätsel bleiben. Auch bei der genauen Bestimmung ihrer Art wird man warten müssen, bis das Tier größer ist. Es handelt sich jedenfalls entweder um eine griechische Landschildkröte oder eine Breitrandschildkröte.

 
Bild: Symbolbild

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