Gumpoldskirchens „Weinpapst“ Günther Pozdina verstorben

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Der weit über die Grenze Gumpoldskirchen hinaus bekannte „Weinpapst“ und Mitbegründer der Österreichischen Weinbruderschaft Günther Pozdina ist am 15. August 2020 im 90. Lebensjahr verstorben.
Österreichische Weinbruderschaft
Der berühmte und allerorts bekannte Österreichische Weinpapst, Großkellermeister Ing. Günther Pozdina, gab im Zuge des Vereinsempfangs am 12. Februar 2012 bekannt, dass er im Jahre 1971 die Österreichische Weinbruderschaft mitgegründet hat, ein Faktum, welches durchaus nicht jedermann bekannt war.
Die Österreichische Weinbruderschaft ist eine unpolitische Vereinigung von Weinfreunden zur Pflege der Jahrhunderte alten Weinkultur. Die Gründung erfolgte am 20. März 1971 in Wien im Deutschen Haus am Stephansplatz. Der Sitz der Österreichischen Weinbruderschaft befindet sich in Gumpoldskirchen.
Die Österreichische Weinbruderschaft sieht im Wein ein wertvolles Gut und tritt für dessen Echtheit und Unverfälschtheit ein. Sie will Ihren Mitgliedern und darüber hinaus einem größeren Personenkreis Kenntnisse über den Wein, seine Geschichte und seine Bedeutung in Kultur und Brauchtum vermitteln. Sie pflegt gute Kontakte zu Weinbruderschaften und gastronomischen Vereinigungen europäischer Länder, besonders solcher mit Weinbau. Die Ziele der Bruderschaft sollen durch Vorträge, Weinproben, gesellschaftliche Veranstaltungen, Exkursionen in Weinbaugebiete und Kellereien innerhalb und außerhalb Österreichs, sowie durch Vermittlung von einschlägigem Schrifttum erreicht werden.
Die Aufnahme in die Weinbruderschaft erfolgt nach strenger Auswahl der Bewerber. Nicht Titel oder beruflicher und gesellschaftlicher Rang sind entscheidend, sondern ehrliche Gesinnung, Wertschätzung erlesener Weine und striktes Eintreten für die Zielsetzungen der Bruderschaft.
Den Höhepunkt des Jahres bildet für die Mitglieder (Weinbrüder) das Ordensfest. Nach einer großen österreichischen Weinprobe versammeln sich die Weinbrüder und Gäste aus nah und fern mit Ihren Damen zur Festveranstaltung, zu welcher zahlreiche Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wirtschaft geladen sind. Auch die österreichischen Weinköniginnen nehmen als Vertreterinnen des Weinbaues am Fest teil.
Die Festrede des Großmeisters, die feierliche Inthronisation der neuen Weinritter (Treuegelöbnis, Ritterschlag mit dem Ordensschwert und Überreichung der Ordensinsignien am rot-weiß-roten Band), ein Galadiner mit erlesenen Weinen, sowie ein künstlerisches Programm sind dabei schon zur Tradition geworden.
Die beim Ritterschlag verliehenen Ordensinsignien werden von den Mitgliedern als kreisförmige, goldene Plakette am rot-weiß-roten Band getragen. Diese zeigt die Symbole der Bruderschaft, nämlich Traube, Weinblätter, einen Pokal und das menschliche Herz in künstlerischer Gestaltung sowie den Wahlspruch:
Humanitas (Menschlichkeit) Vinum (Wein) Veritas (Wahrheit) sowie den Vereinsnamen Österreichische Weinbruderschaft.
Die Zahl der Mitglieder der Österreichischen Weinbruderschaft beträgt derzeit ca 600. sie gliedern sich in ordentliche, korrespondierende und Ehrenmitglieder.
Foto: © Alfred Peischl

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