Gießhüblerin als Österreichs Pionierin der Naturbestattung

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Was einst belächelt wurde ist heute ein Trend mit vielen Möglichkeiten. Als die Gießhüblerin Elisabeth Zadrobilek, die Pionierin der Naturbestattung in Österreich, vor 15 Jahren ihren ersten „Wald der Ewigkeit“ in Wien-Mauerbach eröffnete, wurde sie von vielen Leuten einfach nur belächelt: „Wer will schon außerhalb eines Friedhofs bestattet werden?“ Die Antwort ist heute – wie damals – klar: „Nicht jede/r, aber es werden täglich mehr – vorausgesetzt die Bestattung erfolgt mit Stil und Herz, mit einer liebevollen und individuellen Abschiedsfeier in einer schönen Umgebung!“
Aktuelle Umfragen bestätigen den Trend, dass sich mittlerweile die Mehrheit der Menschen eine naturnahe Bestattungsform vorstellen kann. „Unsere Erfahrung zeigt, dass Menschen in den Ballungsräumen und jüngere Menschen sich eher für eine Naturbestattung entscheiden“, sagt Marlies Zadrobilek, Tochter von Elisabeth und heutige Geschäftsführerin der Naturbestattung GmbH mit Sitz in Gießhübl (Niederösterreich) und Filiale in Wien 19., Döblinger Hauptstraße 63. „Die Hauptmotive unserer Kunden sind die Nähe zur Natur, die liebevolle und individuelle Feier, der Wegfall der Grabpflege, und die geringeren Kosten“, so Zadrobilek.
Zadrobilek ist nicht mehr die einzige Anbieterin von Naturbestattungen in Österreich, mit „Wäldern der Ewigkeit“ in Bisamberg, Gießhübl (beide Niederösterreich) und Kundl (Tirol), sowie Donaubestattungen in Niederösterreich und Meerbestattungen (vor allem in Kroatien und Italien) und vielem mehr. Es gibt mittlerweile auch andere Betreiber von naturnahen Bestattungsflächen, die meisten im Raum Wien, die ebenfalls immer mehr angenommen werden, wo die Naturbestattung Zadrobilek ebenfalls als Bestatter auftritt. Und es gibt nach wie vor einige Bestatter aus dem In- und Ausland, die gerne die Dienste und die Expertise der Naturbestattung Zadrobilek bei Naturbestattungen in Anspruch nehmen, nicht nur in den „Wäldern der Ewigkeit“.

„Die Naturbestattung Zadrobilek ist längst nicht mehr nur in den eigenen „Wäldern der Ewigkeit“, auf der Donau und auf dem Meer höchst aktiv, sondern zunehmend auch auf anderen naturnahen Bestattungsanlagen, auf Friedhöfen und in Aufbahrungshallen und Kirchen“, erklärt Zadrobilek, „denn viele unserer Kunden möchten einen Service, der alles umfasst, von der Abholung, der Beratung, bis zur Durchführung der Behördenwege, der Abschiedsfeiern und der Bestattung, wo immer diese stattfindet. Manchmal gibt es auch zwei Feiern, zum Beispiel zuerst eine Abschiedsfeier mit dem Sarg in einer Aufbahrungshalle und ein paar Tage später – nach der Kremation – die Beisetzung der Urne.

 

Bilder: Naturbestattung Zadrobilek

Fotografen: Isabella Lopez & Renato Zita

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