Gießhübl: LKW-Zugmaschine brennt vollständig aus

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Feuerwehren konnten übergreifen der Flammen auf Anhänger verhindern
Geistesgegenwärtig reagierte der Lenker eines LKW-Gespanns als er am Abend des 22.04.2020 auf der A21 in Fahrtrichtung Knoten Steinhäusl Rauch aus seinem Fahrzeug bemerkte. Unverzüglich lenkte er seinen LKW samt Anhänger in die weniger Meter weiter liegende Pannenbucht, wo ihm bereits beim Aussteigen Flammen entgegenschlugen. Zeitgleich meldeten mehrere vorbeifahrende Anzeiger den Brand in der Feuerwehrbezirksalarmzentrale Mödling sowie auch in der Rettungsleitstelle und setzten somit die Rettungskette in Gang. Mittels Sirene und Pager wurde die Freiwillige Feuerwehr Brunn am Gebirge um 17:56 Uhr zum Fahrzeugbrand kurz nach der Abfahrt Gießhübl alarmiert.
Zu diesem Zeitpunkt war bereits weithin eine Rauchsäule zu sehen, welche auch einige Anwohner von Gießhübl bemerkten und ebenfalls den Feuerwehrnotruf wählten. Da im verbauten Gebiet die genaue Lage der Rauchentwicklung nicht ausgemacht werden konnten und somit einen weiterer Brand im Ortsgebiet nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde die Freiwillige Feuerwehr Gießhübl zu einem Brandverdacht alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt rüstete sich ein Atemschutztrupp der Feuerwehr Brunn aus um sofort beim Eintreffen an der Einsatzstelle mit der Brandbekämpfung mittels eines C-Rohres zu beginnen, zwischenzeitlich wurde ein Schaumangriff vorbereitet. Die Mannschaft des wenige Augenblicke später eingetroffenen Großtanklöschfahrzeuges, stellte umgehend die Wasserversorgung von Tank 1 sicher, während ein zweiter Atemschutztrupp mit den Löscharbeiten im Bereich der Lärmschutzwand begann.

Da es sich beim alarmierten Brandverdacht der Freiwilligen Feuerwehr Gießhübl ebenfalls um den LKW-Brand auf der Autobahn handelte, unterstützten die Kräfte der Nachbarwehr die Feuerwehr Brunn mit einer weiteren Löschleitung und einem Atemschutztrupp auf der Autobahn sowie einer Löschleitung auf der Außenseite der Lärmschutzwand.
Die ebenfalls eingesetzten Mitarbeiter der ASFINAG kümmerten sich in enger Zusammenarbeit mit der Exekutive um die Absicherung der Einsatzstelle sowie um die zeitweilige Totalsperre der Autobahn. Das Rote Kreuz Brunn am Gebirge hielt ein Einsatzleiterfahrzeug sowie einen Rettungswagen im Einsatzbereich in Bereitschaft musste glücklicherweise jedoch nicht eingesetzt werden.
Durch das rasche Eingreifen aller eingesetzten Kräfte konnte ein Übergreifen des Brandes auf den Anhänger verhindert werden, die Zugmaschine brannte trotz aller Bemühungen komplett aus. Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde der Treibstoff aus dem aufgeplatzten Dieseltank mittels Schadstoffpumpe in einen sogenannten IBC-Behälter umgepumpt um eine Kontamination des Erdreiches zu verhindern. Die Reinigung der Fahrbahn sowie die Bergung des ausgebrannten LKW führte die ASFINIAG in Zusammenarbeit mit zwei Fachfirmen durch.
Seitens der Feuerwehr konnte der Einsatz nach rund zwei Stunden beendet und mit den umfangreichen Reinigungs- und Nachbereitungsarbeiten begonnen werden. Die Freiwillige Feuerwehr Brunn am Gebirge bedankt sich an dieser Stelle bei allen eingesetzten Kräften aller Organisationen für die, trotz Corona-Sicherheitsabstand, enge Zusammenarbeit.
Quelle: Pressestelle FF Brunn am Gebirge

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