Die Zahnspange: Alles, was du darüber wissen musst

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Ein bezauberndes Lächeln lässt dich nicht nur sympathischer erscheinen, sondern verspricht auch mehr Erfolg im Berufs- und Privatleben. Zudem ist es auch gesund: Wer oft und herzhaft lacht, stärkt das Immunsystem des Körpers.

Doch viele Menschen haben Angst davor, ihre Zähne zu zeigen. Sie sind unsicher, wirken schüchtern. Der Grund: schiefe Zähne. Tatsächlich wirken sich unbehandelte Zahnfehlstellungen nicht nur auf die Lebensqualität, sondern auch auf die Gesundheit aus.

Schiefe Zähne beeinträchtigen nämlich nicht nur den Kauapparat, sondern begünstigen mitunter auch die Entstehung von Karies.

Die gute Nachricht: Zahnfehlstellungen können inzwischen bei fast jedem Patienten problemlos behandelt werden.

Bereits 40 Prozent aller Kinder und Jugendlichen, aber auch immer mehr Erwachsene entscheiden sich im Bereich der Zahnregulierung für eine Zahnspange.

In diesem Artikel möchte ich dir, als Zahnarzt in Wien, die unterschiedlichen Behandlungsmethoden vorstellen.

Die Geschichte der Zahnspange

Aufzeichnungen zeigen, dass sich Menschen bereits vor mehr als 2.000 Jahren mit Behandlungen im Bereich der Kieferorthopädie beschäftigt haben. Allerdings wurden schiefe Zähne damals unter anderem durch Fingerdruck oder Abschleifen behandelt. Das ist nicht nur ziemlich schmerzhaft, sondern nur mäßig hübsch anzusehen.

Die ersten Fachbücher der Kieferorthopädie im deutschsprachigen Raum erschienen zwischen 1836 und 1840, in den USA war es 40 Jahre später soweit. Als Pionier gilt der US-amerikanische Zahnarzt Edward H. Angle. Er erfand nicht nur die erste festsitzende Zahnspange, sondern legte auch den Grundstein für die moderne Kieferorthopädie. Eine frühe Version der herausnehmbaren Zahnspange wurde von seinem Kollegen Norman W. Kingsley erfunden.

Allerdings waren Zahnspangen aufgrund der teuren Materialien damals nur für wohlhabende Menschen eine Option. Das hat sich zum Glück geändert, so wie auch die unterschiedlichen Behandlungsmethoden. Heute kann der Patient oder die Patientin selbst bestimmen, welche Art der Zahnregulierung infrage kommt.

Die unterschiedlichen Arten der Zahnspange

Festsitzend

Festsitzende Zahnspangen sind die am weitesten verbreitete und bekannteste Behandlungsmethode von Zahnfehlstellungen. Die Funktionsweise wurde in den vergangenen Jahrzehnten aber laufend optimiert und verbessert.

Bei dieser Art der Zahnspange wird mit Brackets und Drähten gearbeitet. Die Brackets werden jeweils auf die Vorderseite der betroffenen Zähne geklebt und anschließend mithilfe eines dünnen Drahtes miteinander verbunden.

Dieser Draht übt einen konstanten Druck oder Zug aus, wodurch die Zähne langsam in die richtige Position bewegt werden. Die kleinen Brackets können aus unterschiedlichen Materialien bestehen, wobei heute zumeist Metall oder Keramik zum Einsatz kommt.

Zumeist werden Brackets aus Metall genutzt. Sie sind nicht nur äußerst robust, sondern auch preiswert.

Immer beliebter werden jedoch Keramik-Brackets, vor allem bei Jugendlichen und Erwachsenen. Sie sind zwar etwas teurer, dafür aber auch wesentlich unauffälliger.

 Herausnehmbar

Neben der festsitzenden Spange gibt es auch verschiedene Varianten, die nicht zwingend 24 Stunden am Tag getragen werden müssen. Herausnehmbare Zahnspangen werden zumeist bei Kindern im Wachstum eingesetzt, also zumeist im Alter von 7 bis 12 Jahren.

Wie der Name schon sagt, kann diese Zahnspange herausgenommen werden, etwa beim Essen oder beim Sport. Allerdings sollte sie trotzdem so oft wie möglich getragen werden, sowohl in der Nacht als auch tagsüber.

Unterschieden wird dabei zwischen aktiven Platten und Aktivatoren.

Aktive Platten

… werden separat für den Oberkiefer und den Unterkiefer angefertigt. Sie bestehen aus jeweils einer Plattenbasis mit einzelnen Halte- und Bewegungselementen aus Draht und Schrauben. Vor allem bei Milchzähnen können damit einfache Fehlstellungen rasch behoben werden.

Aktivatoren

… sind auch als Doppelspange bekannt, da sie gleichzeitig auf Oberkiefer und Unterkiefer einwirken. Sie werden bei Kindern mit zu geringem oder übermäßigem Kieferwachstum genutzt.

Haltespangen

… kommen nach der abgeschlossenen Therapie mit einer festsitzenden Spange zum Einsatz und helfen dabei, die Zähne in der gewünschten Position zu halten. Im Normalfall werden Haltespangen nur nachts getragen.

In einigen Fällen kann die herausnehmbare Zahnspange als Vortherapie für eine festsitzende Zahnspange fungieren.

Unsichtbar

Die unsichtbare Zahnspange ist die jüngste Form der Zahnregulierung. Sie erfreut sich vor allem bei Teenagern und Erwachsenen immer größerer Beliebtheit. Kein Wunder, ist sie doch – wie der Name schon sagt – fast unsichtbar. Du kannst also die Veränderungen live miterleben und sofort präsentieren!

Gearbeitet wird hierbei mit durchsichtigen Kunststoffschienen, den sogenannten Alignern. Diese Schienen werden konstant angepasst, wobei ein Schienenpaar jeweils 2 Wochen lang den ganzen Tag getragen werden muss.

Allerdings kannst du die Aligner zum Essen oder für die Zahnpflege problemlos herausnehmen.

Bei uns werden die Schienen alle zwei bis drei Monate individuell für dich angefertigt. Du bekommst gleich mehrere Aligner-Paare, sodass du nicht alle zwei Wochen in der Praxis vorbeikommen musst.

Keine Kosten: Die Gratis-Zahnspange

Patienten, die in Österreich das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht haben und schwere Zahnfehlstellungen (IOTN 4 und 5) aufweisen, haben einen Anspruch auf eine Gratiszahnspange. Die Kosten werden hierbei von der Krankenkassa übernommen.

Wenn du noch Fragen zu den verschiedenen Behandlungsmethoden hast, dich einfach beraten lassen möchtest oder deine Zahnfehlstellungen korrigieren lassen möchtest, kannst du uns jederzeit hier eine Nachricht hinterlassen oder online einen Termin buchen. Die Beratung bezüglich der Gratis-Zahnspange bekommst du kostenlos.

Wir freuen uns schon sehr auf deinen Besuch!

Dr. Buno Valic
Zahnärzte am Stadtpark
Zahnärzte am Stadtpark
Salesianergasse 4/3
1030 Wien
www.zahnarzt-stadtpark.at
Tel: +43 1 713 19 03
E-Mail: office@zahnarzt-stadtpark.at

Dieser Beitrag entstand im Auftrag von Dr. Bruno Valic

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