Der Husarentempel

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Wahrzeichen über Mödling – Tempel des Kriegsruhms

Ursprünglich wurde das Bauwerk unter Fürst Johann Joseph I. von Liechtenstein von dem Architekten Joseph Hardmuth Anfang des 19. Jahrhunderts (1809 – 1811) errichtet. Da es sich bei dem Bau zunächst um ein Holzkonstrukt handelte, wurde dies nur ein Jahr nach dessen Fertigstellung von einem Sturm vollkommen zerstört. Das Dach wurde abgedeckt und ein Orkan riss die Säulen nieder, sodass nur das Fundament mit einem Gewölbe erhalten blieb.  

Schon damals trug der Tempel auf der Rückseite die goldene Inschrift „Den ausgezeichneten Voelkern der oesterreichischen Monarchie gewidmet“. Auf dem darüber liegenden Gebälk die Inschrift „Für Kaiser und Vaterland“

Der massive Bau, wie wir ihn heute kennen, wurde im Jahr 1813 von dem österreichischen Architekten Joseph Kornhäusel errichtet. Der Hallentempel ist ein offener Bau, der an den Längsseiten auf drei Pfeilerarkarden mit Bogenlaibung und an den Stirnfronten auf Eckpfeilern mit zwei dorischen Säulen ruht. 

Woher hat der Husarentempel seinen Namen?

Bei der letzten Renovierung 1978 wurde die Ergänzung fehlender Teile ausgelassen – Köpfe von Soldaten, sogenannten Husaren. 

Der Legende zufolge waren die Husaren zwischen fünf und sieben Soldaten, denen aufgrund ihrer Tapferkeit ein Denkmal gesetzt wurde. So heißt es, dass Johann Joseph I. jenen „edelmütigen Kriegern“ einen Tempel zur Ehrung der „Aufopferung ihres Lebens in der blutigen Schlacht bey Aspern (Mai, 1809) um ihn aus den Händen der Feinde zu befreyen“ setzen wollte. Ursprünglich hätte der Fürst beabsichtigt, die Gefallenen des Husarenregiments in der Gruft des Tempels beisetzen zu lassen. Da es jedoch unmöglich war die ursprüngliche Ruhestätte auf dem Marchfeld ausfindig zu machen, ließ er die Gebeine von fünf Soldaten, die mit Bestimmtheit als Österreicher angesehen werden konnten, am Kleinen Anninger bestatten. 

Deshalb werden die Räumlichkeiten auch heute noch von der Stadt Mödling als Ehrengräber behandelt!

Wie ist er zu erreichen?

Als Ausflugsziel ist der Husarentempel einfach zu erreichen. Ein Wanderweg startet zum Beispiel in der Vorderbrühl am Parkplatz des Föhrenhofes und führt von dort über die Meiereiwiese durch die Föhrenwälder. Nach ca. 90 Minuten kann man sich über einen atemberaubenden Ausblick über große Teile des Wiener Beckens freuen!

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