COVID-Massentest am 12. und 13. Dezember im Bezirk Mödling

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Alle Informationen zur Aktion “Niederösterreich testet”

Die Entscheidung, die Testungen anders als angedacht am dritten und nicht am letzten Adventwochenende durchzuführen, sei getroffen worden, weil die Aufmerksamkeit jetzt höher sei, um das Weihnachtsfest beruhigter feiern zu können und um mit dem Contact Tracing nicht in die Feiertage zu kommen.

„Die Tests werden in jeder Gemeinde Niederösterreichs stattfinden und auch von den Gemeinden abgewickelt“, informierte Pernkopf, dass man mit bis zu 1.000 Teststraßen rechne, die prinzipiell von 8 bis 18 Uhr geöffnet sein werden, in kleineren Gemeinden könne das selbstverständlich variieren. „Dabei unterstützen das Rote Kreuz, der Arbeitersamariterbund, die Freiwillige Feuerwehr und der Zivilschutzverband“, hielt der LH-Stellvertreter fest, dass an den beiden Tagen rund 20.000 Personen im Einsatz sein werden, tausende bereits bei den Vorbereitungsarbeiten und sagte dafür „Danke“. Pernkopf sprach von einer „Kraftanstrengung des ganzen Landes“, die mit der Gesundheits- und Sicherheitsfamilie Niederösterreich, den 573 Gemeinden und den tausenden Freiwilligen eine breite Basis habe.

Ein Informationsschreiben zu „Niederösterreich testet“ ergehe in diesen Stunden postalisch von den Gemeinden an alle Haupt- und Nebenwohnsitzer. Gemäß Empfehlung des Bundes und natürlich freiwillig könnten Eltern auch ihre Kinder ab sechs Jahren testen lassen, Minderjährige müssten natürlich von den Erziehungsberechtigten begleitet werden. In den persönlichen Einladungen, die die Gemeinden per Post verschicken, sind persönliche Testtermine, also ein genauer Zeitpunkt der jeweiligen Testung, angegeben.

Online registrieren spart Zeit – Diese Dokumente brauchst du mit

Seit heute kann man sich auch online unter www.testung.at anmelden, diese Registrierung dient der Erfassung der persönlichen Daten, damit die Testung vor Ort beschleunigt werden kann. Man kann sich auch telefonisch oder vor Ort registrieren.

„Zum Test sind eCard bzw. ein Ausweis und wenn möglich ein Ausdruck der Anmeldung mitzubringen. Beim Empfang vor Ort wird man so nur mehr nach dem Namen bzw. nach der Sozialversicherungsnummer gefragt. Den Abstrich über Mund oder Nase nimmt medizinisch geschultes Personal des Roten Kreuzes und des Samariterbundes, Sanitäter, Krankenpfleger, Ärztinnen, Ärzte ab“, betonte Pernkopf, dass auch hier für „entsprechende Sicherheit“ gesorgt sei. Außerdem würde das mitarbeitende Personal selbst vor der Testung getestet werden.

„Die Testkits werden vom Österreichischen Bundesheer zentral nach Tulln geliefert, und von dort von der Freiwilligen Feuerwehr weiter in alle Gemeinden verteilt“, informierte der LH-Stellvertreter weiters, dass eine einzelne Teststraße für etwa 50 Personen pro Stunde ausgelegt sei und dafür rechnerisch vier Mitarbeiter pro Station notwendig seien. Wer noch freiwillig mitarbeiten wolle, solle sich direkt bei seiner Gemeinde oder den Einsatzorganisationen melden. Die Einteilung der Mitarbeiter vor Ort übernehmen die Gemeinden gemeinsam mit den Einsatzorganisationen.

„Für die Testpersonen ist die Testung selbst nach ca. zwei Minuten erledigt“, betonte Pernkopf, dass die Teststraße danach wieder rasch verlassen werden solle, um Menschenansammlungen zu vermeiden. Ca. eine Stunde nach Testung können die persönlichen Ergebnisse online unter www.testung.at selbst abgerufen werden. Positiv getestete Personen werden von der Behörde über das Ergebnis und die weiteren erfordlichen Maßnahmen verständigt. Automatisch wird auch die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde informiert und für diese Person ein PCR- Test in einem bestehenden Drive-In gebucht.

Antigen-positiv getestete Personen würden automatisch einen Quarantäne-Bescheid erhalten, ein negativer PCR-Test hebe den Bescheid auf, bei einem positiven PCR-Test gelte der Quarantäne-Bescheid weiter. Man werde weiter auf das Contact Tracing setzen und deshalb würde das Personal in den Bezirkshauptmannschaften und im Land auch aufgestockt werden, so Pernkopf.

„‚Niederösterreich testet‘ ist eine riesige Freiwilligenaktion“, betonte der LH-Stellvertreter die „gemeinsame Kraftanstrengung des ganzen Landes“ und bedankte sich bei allen Einsatzorganisationen, allen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern und jedem Einzelnen, der an diesen Taqen im Einsatz stehen werde. Vor allem aber rief er alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher dazu auf, bei den Tests mitzumachen: „Besser jetzt zwei Minuten testen lassen, als ungewisse Weihnachten oder gar eine schwere Erkrankung. Schützen Sie sich selbst und ihre Mitmenschen, brechen wir die Infektionsketten, retten wir Leben.“

Fotocredit: NLK Pfeiffer

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