Brunner Heide ist großteils Wald

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Sachverständige stufen Großteil des 20 Hektar großen Areals als Wald ein.

Am 05. November veröffentlicht die Marktgemeinde Brunn am Gebirge einen Beitrag auf der eigenen Website, dass sie von besorgten Anrainern auf die Rodungsarbeiten rund um den Wienerberger Teich aufmerksam gemacht wurde.

Sofort wurde mit der Rainer Gruppe Kontakt aufgenommen und die zuständige Forstbehörde bei der Bezirkshauptmannschaft Mödling informiert.

Am selben Tag fand ein Ortsaugenschein statt, bei dem neben Bürgermeister Andreas Linhart auch die Umweltgemeinderätin Sabine Hiermann, Vertreter der Forstbehörde, die Grundeigentümerin sowie laut Angaben der Gemeinde zahlreiche Anrainer teilnahmen.

Die Arbeiten wurden umgehend eingestellt. Die Forstbehörde hat ein Feststellungsverfahren eingeleitet, um zu klären, ob es sich bei dem Baumbestand auf dem Grundstück um Wald im Sinne des Forstgesetzes handelt.

Insgesamt 11,1 ha in Brunn am Gebirge und 0,49 ha in Vösendorf sind nach Ansicht der Forstbehörde Wald im Sinne des Forstgesetzes.  

Das Gutachten soll nächste Woche fertig sein. Dieses wird anschließend dem Grundeigentümer übermittelt. Einen finalen Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Mödling wird es vermutlich gegen Ende des Jahres geben.

Diese Bescheide sind dann allerdings noch nicht rechtskräftig, dem Grundeigentümer steht der Rechtsweg zum Landesverwaltungsgericht noch offen.

Die Flächen in Vösendorf, in der Nähe des OBI Baumarktes außerhalb des Dammes und ohne Bezug zu den Wasserflächen sind jedenfalls naturschutzfachlich geringwertig. Hier hat der Grundeigentümer für eine geringe Teilfläche (0,7 ha) um Rodungsbewilligung angesucht. Die beantragte Rodefläche ist unbestritten Wald und muss daher nicht extra festgestellt werden. Das ganze Grundstück ist ebenso wie die nördlich und westlich angrenzenden Grundstücke als Betriebs- und Industriegebiet ausgewiesen. Ein positives forst- und raumordnungsfachliches Gutachten liegt vor.

Zum Ausgleich ist in der Größe der dreifachen Fläche eine Ersatzaufforstung an einem anderen Platz in Vösendorf herzustellen bzw. zu finanzieren. Der Grüngürtel, der als Abschirmung zum südlich angrenzenden Wohnbauland ausgewiesen wurde, ist von der beantragten Rodung nicht betroffen und muss erhalten bleiben.

Parallel laufen noch zwei weitere Verfahren. Das Land muss anhand von ökologischen Kriterien feststellen, ob es sich nicht auch um ein Naturschutzgebiet handelt. Für die Bezirkshauptmannschaft hingegen stellt sich die Frage, ob es sogar ein Naturdenkmal ist.

Die Naturschutzverfahren betreffend die ökologisch interessanten Flächen rund um die Teiche auf Gemeindegebiet Brunn am Gebirge sind nach wie vor anhängig, eine naturschutzfachliche Beurteilung kann naturgemäß erst mit Vegetationsbeginn starten. Hier gilt weiterhin ein vorläufiges Veränderungsverbot.

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