Bezirk Mödling bleibt trotz Minus an Spitze

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Werbung

Mehr als Dreiviertel aller ausgewerteten Bezirke verzeichnen Anstieg von Angebotspreisen. Bundesland-Quadratmeterpreis-Spitzenreiter Mödling (3.630 EUR / m²) verzeichnete allerdings ein leichtes Minus (-0,4 %). Insgesamt wurden für dieses Ranking rund 130.000 entsprechende Anzeigen auf der Immobilienplattform willhaben genau unter die Lupe genommen. Ein Vergleich der Kalenderjahre 2018 und 2019 zeigt: In 77 % aller ausgewerteten Bezirke ist der durchschnittliche Quadratmeterpreise angestiegen.

Niederösterreich im Detail

Neben dem klassischen Wiener Speckgürtelbezirk Baden, der ein Plus von fast 15 % verzeichnete, legten vor allem die vergleichsweise günstigen Regionen Amstetten (14,3 %) und Lilienfeld (14,1 %) zu. Letztere weist einen durchschnittlichen Quadratmeterpreis von rund 1.210 EUR auf und liegt damit im niederösterreichischen Bezirksranking auf dem vorletzten Platz. Verhältnismäßig starke Rückgänge gab es neben Hollabrunn (-15,6 %) auch in Krems Land (-12,7 %). Bundesland-Quadratmeterpreis-Spitzenreiter Mödling (3.630 EUR / m²) verzeichnete ebenfalls ein leichtes Minus (-0,4 %).

Wien 

Die Wiener Gemeindebezirke verzeichneten allesamt einen moderaten Preisanstieg von maximal 9 % (Liesing). Die Ausnahmen bildeten Rudolfsheim-Fünfhaus (-0,1 %) und, wie schon in der Vorjahresbeobachtung, Wieden (-0,9 %). In allen anderen Bezirken wurden Eigentumswohnungen gegenüber dem Vorjahr teurer angeboten. Hinter Spitzenreiter Liesing folgen Floridsdorf (8,2 %) und Leopoldstadt (6 %). Der mit Abstand teuerste Bezirk Innere Stadt, der einen durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 11.890 EUR aufweist, verzeichnete einen vergleichsweise geringen Preisanstieg von fast 4 %. Dahinter folgen die Bezirke Josefstadt, Neubau, Wieden, Alsergrund und Döbling mit einem Durchschnittspreis von mehr als 6.000 EUR.
Methodik 
Für die Auswertung wurden Angebotspreise für ganz Österreich für das Jahr 2019 mit jenen von 2018 verglichen. Dazu wurden hunderttausende Inserate von willhaben herangezogen, die im Betrachtungszeitraum von 1.1.2018 bis 31.12.2018 bzw. von 1.1.2019 bis 31.12.2019 online waren. Diese Rohdaten wurden um Doubletten bereinigt, mit Immobilienexperten realistische Bandbreiten für die Objekteigenschaften definiert und Ausreißer mit statistisch-mathematischen Methoden eliminiert. Danach wurden mehr als 130.000 Datensätze für die Detail-Analyse herangezogen. In der Grafik oder der Tabelle fehlende Bezirke sind durch zu stark schwankende bzw. zu geringe Datenmengen aus den Jahren 2018 und 2019 bedingt. Besonders starke Zuwächse können streckenweise auch durch einzelne sehr große aktuelle Bauprojekte mit einer Vielzahl an Wohneinheiten angetrieben sein.

Werbung
Werbung

--- MEISTGELESEN ---

Finde hier:

Werbung

--- Zuletzt veröffentlicht ---