Arbeitsmarktsituation November 2020

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Zweiter Lockdown lässt Zahl an Arbeitslosen im Bezirk Mödling wieder steigen

Im November 2020 liegt die Zahl der Arbeitslosen mit 4.204 um +6,59 % (+260) über dem Vormonat Oktober, sowie um 1.048 bzw. 33,2% über dem Niveau des Vorjahres.

Entwicklung nach Alter
Nach Altersgruppen gab es bei den Personen im Haupterwerbsalter (25-49 Jahre) im Vergleich zum Vormonat ein Plus von +6,34% ( +132) auf 2.213 Arbeitslose und bei den Älteren (50plus) von +7,85% (+130) auf 1.745 Arbeitslose. Bei den Jugendlichen unter 25 gab es erfreulicherweise “nur” einen Zuwachs von einer Person  (+0,41%) auf 246 Arbeitslose gegenüber zum Vormonat.

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Entwicklung nach Geschlecht 
Den Anstieg der Arbeitlosenquote im November zieht sich logischerweise auch bei der Entwckliung nach Geschlecht durch. Somit steigt die Zahl an arbeitsuchenden Frauen um  +4,32% (+80) auf 1.930.  Die Anzahl der arbeitslosen Männer steigerte sich sogar um  -8,6% (+180) auf 2.274.
Bei Personen mit ausländischer Staatsbürgerschaft steigert sich die Zahl der arbeitsuchenden um  +10,42% (+89) auf 943.

Entwicklung am Stellenmarkt
Ende Oktober standen dem AMS insgesamt 892 offene Stellen zur Besetzung zur Verfügung, das sind um 147 Stellen  weniger (-14,15%) als im Vormonat. Bei den Lehrstellen reduzierte sich die zur Verfügung stehenden Plätze um 6 (- 15,38%) auf 33.

Quelle: Arbeitsmarktservice Mödling

Arbeitsgespräch zwischen Landeshauptfrau Mikl-Leitner und Bundesministerin Aschbacher zum Arbeitsmarkt in Niederösterreich

Heute Freitag, trafen sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit Bundesministerin Christine Aschbacher im Landhaus St. Pölten zu einem Arbeitsgespräch. Thema war die aktuelle Entwicklung am Arbeitsmarkt in Niederösterreich.

Fotocredit: NLK Pfeiffer

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner meinte nach dem Arbeitsgespräch, dass es das zentrale Thema sei „Arbeit zu sichern und zu schaffen. Denn das wird uns in den nächsten Monaten und Jahren intensiv begleiten.“ Dabei komme gerade dem Thema Weiterbildung eine zentrale Rolle zu. „Wenn wir Menschen in Beschäftigung halten und Arbeitslose in Beschäftigung bringen wollen, braucht es ausreichend Qualifikation. Deshalb bin ich sehr dankbar, dass es hier sehr viele Initiativen seitens das Landes und des Bundes gibt. Dieses lebenslange Lernen ist ein zentraler Bestandteil im heutigen Arbeitsleben“, so die Landeshauptfrau.

Beim Blick in die Zukunft bereite man sich auf alle Szenarien vor. „In der Hoffnung, dass die Impfung in Griffweite ist, gehen wir davon aus, dass wir ab Ende Jänner impfen können“, unterstrich die Landeshauptfrau. Damit einhergehe, dass die Konjunktur anziehe und vor allem die Arbeitslosigkeit gut bekämpft werden könne. „Obwohl wir natürlich auch mit Insolvenzen rechnen müssen, die vor allem die kleineren Betriebe treffen werden“, erklärte Mikl-Leitner abschließend.

Für die Bundesministerin für Arbeit, Familie und Jugend, Christine Aschbacher, gehe es darum, dass man gemeinsam mit Land und Bund alles dafür tue, um die Menschen in dieser Krisenphase bestmöglich zu unterstützen und sie auf die Zeit danach vorzubereiten. „Denn der oberste Fokus ist, dass wir Menschen in Beschäftigung bringen“, so Aschbacher. Man spüre die Auswirkungen der Corona-Pandemie – verbunden mit der Weltwirtschaftskrise – auch eindeutig am Arbeitsmarkt. „Niederösterreich steht da sehr gut da und die Lage ist dennoch ernst. Zugleich ist es wichtig, dass wir jetzt Maßnahmen zur Verfügung stellen, wie beispielsweise das bewährte Modell der Corona-Kurzarbeit, bei dem in Niederösterreich zum Beispiel auch rund 50.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dadurch ihren Arbeitsplatz behalten können“, meinte die Ministerin. Zugleich gehe es darum, dass man in Aus- und Weiterbildung investiere. Aschbacher: „Und das tun wir gemeinsam mit der Joboffensive mit österreichweit 700 Millionen Euro. Und alleine in Niederösterreich sind dazu Programme mit 72 Millionen Euro aufgesetzt.“

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