5000 Euro Belohnung für Hinweis auf Giftköder-Killer

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Die Betreiberorganisation des Tierschutzhaus Vösendorf (TSA) setzt eine Belohnung für den Hinweis aus, der zur Ergreifung und Verurteilung des Giftködermörders der in Teilen Niederösterreichs und Wien-Hietzing wütet, führt.

Aktuell treibt ein brutaler Tierhasser im Erholungsgebiet Hörndlwald und zuletzt auch in Teilen Niederösterreichs sein Unwesen. Seine ausgelegten Giftköder haben Berichten zufolge bereits acht Hunden das Leben gekostet. Seine Vorgehensweise ist noch dazu besonders verabscheuungswürdig, denn es dürfte sich bei der toxischen Substanz, die er einsetzt, um ein hochwirksames Kontaktgift handeln. Mit anderen Worten: Der Hund muss den Giftköder gar nicht fressen, schon ein Schlecken oder gar nur ein Schnüffeln daran kann dem Tier schon auf qualvollste Weise das Leben kosten.

Eine unfassbare Tierquälerei, die Tierschutz Austria aufs Schärfste verurteilt und so nicht hinnehmen will. Polizei und Staatsanwaltschaft arbeiten bereits mit Hochdruck daran, den Täter dingfest zu machen. Um den Einsatzkräften unter die Arme zu greifen, hat sich Tierschutz Austria hat sich nun dazu entschlossen, eine Belohnung auszusetzen.

Belohnung für Hinweis, der zum Täter führt

Tierschutz Austria lobt daher eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro für den Hinweis aus, der zur Ausforschung und rechtskräftigen Verurteilung des Täters/der Täter führt. Seriöse Hinweise können telefonisch unter 01/699 24 50 abgegeben werden. Vereinspräsidentin Madeleine Petrovic erklärt dazu: Wir leiten seriöse Hinweise dann anonymisiert and die Polizei weiter, aber so, dass wir im Fall der Ausforschung wissen, von wem der Hinweis stammt. Wir nehmen das deshalb mit dem Quellenschutz so ernst, weil unter den Personen, die eventuell Wahrnehmungen gemacht haben, auch Leute sein können, die Angst um ihre eigenen Haustiere haben und vielleicht Racheakte befürchten. So können wir diesen Menschen garantieren, dass sie keine Furcht haben müssen.“

Selbstverständlich hält sich Tierschutz Austria auch an den Behördenweg, wie Petrovic betont: „Wir werden immer mit der Polizei kopieren. Es wird alles den offiziellen Weg gehen, denn nur so können derartige Untaten mit der ganzen Staatsgewalt verfolgt und bestraft werden.“ Ebenso stellt Petrovic klar, dass das Geld für die Belohnung – wenn tatsächlich die Verantwortlichen ausgeforscht werden können – aus einem eigens für diesen Zweck eingerichteten Spendentopf kommt und dadurch in keiner Weise die Spendengelder für die Schützlinge im Tierschutzhaus Vösendorf geschmälert werden.

Hund an kurze Leine

Gleichzeitig warnt Tierschutz Austria alle Hundebesitzer noch einmal eindringlich vor der hochgiftigen Substanz, die bei diesem brutalen Treiben zum Einsatz kommt. „So leid es uns tut, aber im Moment ist es wirklich besser, Hunde vor allem in Hietzing an kurzer Leine führen. Alles andere kann lebensgefährlich sein“, so Petrovic abschließend.

Bild: Symbolbild

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