30% Differenz beim Kaufpreis von Einfamilienhäusern 

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Im Bezirk Mödling wird gut verhandelt! Käufer von Wohnimmobilien in Bezirk Mödling zahlen bis 30% weniger als im Inserat angegeben wurde.
Auch dieses Jahr hat willhaben gemeinsam mit dem Grundbuch-Experten IMMOunited Angebotspreise mit tatsächlichen Kaufpreisen laut Grundbuch verglichen. Dafür wurden mehr als 100.000 Anzeigen aus dem Kalenderjahr 2019 ausgewertet. Das Ergebnis: Die Verkäufer von Häusern und Wohnungen mussten vergangenes Jahr teilweise bis zu einem drittel Abstriche von ihren Preisvorstellungen machen.

Regionen mit großen Preisdifferenzen bei Haustransaktionen – Bezirk Mödling auf Platz 3

Die größte Differenz zwischen Angebots- und Kaufpreis gab es in Schwaz mit 34 %. Ähnlich hohe Werte wurden auch in Liesing, Mödling und Hallein gemessen. Überdurchschnittlich hohe Preisabschläge mussten außerdem in Sankt Johann im Pongau und Penzing (beide 29 %) hingenommen werden. Dahinter folgte Villach mit 28 %.
Unterschiede zwischen Angebots- und Kaufpreis von Region abhängig
Einfamilienhäuser

Der Wiener Speckgürtel im Überblick

Ein Blick auf das Wiener Umland zeigt: Die Differenz zwischen Angebots- und Kaufpreis schien rund um die Bundeshauptstadt besonders groß zu sein. Das zeigte sich z. B. in Mödling. Hier mussten Verkäufer auf durchschnittlich ein Drittel ihres ursprünglichen Angebotspreises verzichten. Aber auch in Baden, Korneuburg und Tulln lag die Differenz um die 25 %.


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Wohnungsmarkt ist anders! Geringe Preisdifferenzen bei Wohnungstransaktionen

Während in vielen anderen analysierten Bezirken Differenzen von Rund 10 % gemessen wurden, liegt der Bezirk Mödling hier bei 5%. Der Verhandlungsspielraum ist hier somit bereits relativ klein.
Eigentumswohnungen

Mögliche Treiber der Preisschere

Die möglichen Ursachen für die Unterschiede zwischen Angebotspreisen und Kaufpreisen sind vielfältig und variieren naturgemäß von Fall zu Fall: Hohen Abweichungen können beispielsweise über eine überdurchschnittlich große Anzahl teurer Objekte begründet werden, die aber nur selten auch tatsächlich verkauft wurden. Sollten diese kostspieligen Immobilien ohne Verkaufserfolg wieder vom Markt genommen, oder der Verkauf zu einem niedrigeren Preis realisiert werden, öffnet dies die Schere. Hintergrund: In manchen Fällen liegen bezüglich Bewertung und Lage objektiv zu hohe Preisvorstellungen seitens der Abgeber vor. Oftmals stehen aber auch (beispielsweise im Hochpreissegment) durchaus realistische Preisvorstellungen einer zu kleinen, potenziellen Käufergruppe gegenüber.

Methodik

Für die Auswertung wurden Angebotspreise für ganz Österreich über zwölf Monate hinweg mit tatsächlich erzielten Kaufpreisen laut Kaufverträgen im Grundbuch verglichen. Dazu wurden rund 100.000 Inserate von willhaben herangezogen, die im Betrachtungszeitraum Jänner 2019 bis Dezember 2019 online waren. Diese Rohdaten wurden um Dubletten bereinigt, mit Immobilienexperten realistische Bandbreiten für die Objekteigenschaften definiert und Ausreißer mit statistisch-mathematischen Methoden eliminiert. Alle entsprechenden Transaktionen wurden aus dem Grundbuch erhoben und in einer Datenbank erfasst. Die Datenbereinigung erfolgte nach den gleichen Maßstäben wie bei den Angebotsdaten. Außergewöhnliche Ergebnisse im bezirksweiten Durchschnitt wurden einer neuerlichen inhaltlichen Qualitätskontrolle unterzogen und für den Bezirk atypische Werte ausgeschlossen.

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