20 Jahre Rotes Kreuz in Guntramsdorf

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20 Jahre aus Liebe zum Menschen Rettungsdienst, Krisenintervention und Erste-Hilfe-Kurs: Das Rote Kreuz Guntramsdorf ist 365 Tage im Jahr für die Bevölkerung da. Seit 20 Jahren gibt es das Rotkreuz-Haus Am Tabor 3. Eine Jubiläumsfeier muss dieses Jahr leider ausfallen, aber Einsätze gibt es gerade jetzt mehr denn je.

Noch vor 25 Jahren war das Rote Kreuz Guntramsdorf nicht mehr als ein einziges Zimmer, das bei einer Familie untergebracht war. „Der Rettungswagen stand auf der Straße und im Winter musste das Fahrzeug vor jeder Ausfahrt von Schnee und Eis befreit werden“, erzählt Gerhard Poyer, Rettungsstellenleiter Guntramsdorf.

Am 26. Oktober 2000 bezog die Dienststelle dann das von der Gemeinde Guntramsdorf kostenlos zur Verfügung gestellte Rotkreuz-Haus.

Foto von der Eröffnungsfeier im Jahr 2000

Seither sind freiwillige Helferinnen und Helfer rund um die Uhr für die Bevölkerung im Einsatz. Auch Münchendorf und Gumpoldskirchen werden von hier aus betreut. Dabei zählen nicht nur Rettungsdienste und Krankentransporte zu den Aufgaben der Rettungsstelle. Von der Seniorenweihnachtsfeier über Sportveranstaltungen bis zur Beach Party am Ozean: Bei jeder Veranstaltung leisten die freiwilligen Helfer Ambulanzdienste. Außerdem organisiert die Dienststelle Blutspendenaktionen und hält Erste-Hilfe-Kurse ab. Psychologisch geschulte Kriseninterventionsteams betreuen Menschen nach außergewöhnlich belastenden Ereignissen und begleiten so zum Beispiel Unfallzeugen, Angehörige oder Unverletzte bei Unfällen oder bei Katastrophenereignissen.

Unterstützung für Senioren und Kinder
Bis ins hohe Alter sind die Guntramsdorferinnen und Guntramsdorfer dankbar für die Hilfe im Ort. Viele ältere Bewohner nehmen die Rufhilfe in Anspruch und können auf diese Weise
lange selbstständig bleiben und im Notfall auf rasche Hilfe vertrauen. In der Casa Guntramsdorf organisiert der Gesundheits- und Sozialdienst des Roten Kreuzes regelmäßige Seniorentreffen mit Kuchen, Kaffee, Musik und Unterhaltung. Aber auch für die jungen Guntramsdorfer wurden Angebote geschaffen. So gibt es seit Kurzem einen Rotkreuz-Lerntreff in der Volksschule, wo ausgewählte Kinder ihre Hausübungen erledigen und mit Pädagoginnen lernen und lesen.

Die Bevölkerung selbst hilft tatkräftig mit, all diese Leistungen zu ermöglichen, wie Poyer betont: „Wir bedanken uns herzlich bei der Guntramsdorfer Bevölkerung, die uns immer wieder durch Spenden und Mitgliedsbeiträge unterstützt. Und ein besonders großes Dankeschön gilt unseren engagierten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ihre Freizeit nutzen, um ihren Guntramsdorfer Mitmenschen zu helfen“, so der Rettungsstellenleiter.

Gerhard Poyer – Rettungsstellenleiter Guntramsdorf

Text: RK Mödling/M. Summer
Fotocredit: ÖRK/RK Mödling

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