2.900 SchülerInnen erlebten “Berufe zum Angreifen” in Vösendorf

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Spaß beim Ausprobieren hatten am Donnerstag und Freitag 2.900 SchülerInnen aus den Bezirken Mödling und Baden bei der fünften Berufsorientierungsmesse „Berufe zum Angreifen“ in der Eventpyramide Vösendorf. „Bei der Messe haben die Kinder und Jugendlichen direkten Kontakt zu Betrieben aus der Region und nähern sich spielerisch dem Thema Arbeit“, so  Markus Wieser (AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender).
Die Arbeiterkammer Niederösterreich lud Kinder ab dem Volksschulalter zum Mitmachen, Ausprobieren und Informieren ein. 46 Firmen, Schulen und Institutionen der Region gaben einen kindgerechten Überblick über Berufsmöglichkeiten. Die Kinder konnten zwei Tage lang in die Berufswelt reinschnuppern, ihr handwerkliches Geschick mit Materialien, Geräten und Maschinen testen. „Wir können es uns nicht leisten, auf die Talente und Stärken unserer Kinder zu verzichten und lassen Sie in diesen wichtigen Zukunftsthemen nicht alleine. Daher beginnen wir bereits früh, den Kindern und Jugendlichen die Vielfalt an Ausbildungen und schulischen Weiterbildungsmöglichkeiten näherzubringen. Es ist wichtig, dass das breite Angebot an Ausbildungsmöglichkeiten bekannt wird. Und wenn die persönlichen Stärken und der passende Beruf zusammengeführt werden, ist das eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten“, sagt AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser.
Berufsorientierung & Talentförderung
„Die Vielfalt der Ausbildungen und Möglichkeiten war noch nie so groß wie jetzt. Für uns ist es wichtig, die Jugendlichen bestmöglich zu unterstützen und zu betreuen. Berufsorientierung ist für uns Sozialpartner ein wichtiges Anliegen“, sagt WK NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl. „Um im internationalen Wettbewerb mit zu halten, brauchen wir Fachkräfte. Daher ist es von großer Bedeutung, Jugendliche entsprechend ihren Talenten und Begabungen auszubilden.“
Ausbildung von Fachkräften für die Zukunft
Für Günter Steindl, ÖGK Landesstellenleiter Stellvertreter, hat die Lehrlingsausbildung höchste Priorität. „Unser Ziel in der Lehrlingsausbildung ist es, jungen Menschen eine Chance zu geben und Fachkräfte für die Zukunft auszubilden. Die ehemalige Gebietskrankenkasse, jetzt Österreichische Gesundheitskasse, hat bereits über 100 Lehrlinge erfolgreich ausgebildet“ so Steindl. Die gute Ausbildung der Lehrlinge steht im Vordergrund. „Neben der praktischen Wissensvermittlung in den einzelnen Abteilungen und Service-Centern und der theoretischen Ausbildung in der Landesberufsschule erhalten unsere Lehrlinge zusätzlich noch fachspezifische und persönlichkeitsbildende Seminare. Die Qualität der Ausbildung stimmt“, erklärt Steindl das Erfolgskonzept.
Gute Ausbildung macht sich bezahlt
Die Arbeitsmarktdaten zeigen einerseits eine sinkende Jugendarbeitslosigkeit in Niederösterreich, andererseits belegen sie aber auch, dass der Berufseinstieg für junge Menschen ohne Ausbildung sehr schwierig ist. So können 40 Prozent der jungen Jobsuchenden nicht mehr als einen Pflichtschulabschluss vorweisen.
Für AK Niederösterreich-Direktorin Mag. Bettina Heise ist Ausbildung eine Investition in die Zukunft.  „Wir wollen bei unserer Messe auch die Begeisterung bei Schülerinnen für technische und digitale Berufe wecken. Denn bei der Berufswahl entscheiden sich Mädchen noch immer sehr stark für traditionelle Ausbildungswege wie etwa Einzelhandels- oder Bürokauffrau, obwohl sie über großartige Talente im technisch-handwerklichen Bereich verfügen“, betont Direktorin Heise.
Wie sinnvoll es ist, den Grundstein dafür bereits im Kindesalter zu legen, weiß auch Generaldirektor Gerhard Messinger, Evenhotel Pyramide Vösendorf: „Durch das große Angebot an Bildung und Ausbildungsmöglichkeiten kann ein junger Mensch nicht früh genug anfangen, seine Zukunftspläne und Gedanken zu sortieren. Veranstaltungen dieser Art helfen Informationen zu sammeln, sich Eindrücke zu verschaffen. Wir als Hotelbetrieb möchten Möglichkeiten nutzen, mit jungen Leuten, vor allem aus Niederösterreich, in Kontakt zu treten um deren Zukunftspläne mitgestalten zu können.“

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