125 Jahre Bezirk Mödling „In Guntramsdorf macht das Leben Spaß“

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125 Bezirk Mödling! Wir fragen die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister unserer 20 Gemeinden nach den Highlights der bisherigen Geschichte und bitten um einen Ausblick auf die kommenden 125 Jahre.

Robert Weber, MSc, Bürgermeister der Marktgemeinde Guntramsdorf, blickt zufrieden in Rückspiegel, freut sich über Kooperationen über die Ortsgrenzen hinaus und hofft, dass die Gemütlichkeit auch in Zukunft ihren Platz im Bezirk Mödling hat.

Gratulation zum 125. Geburtstag! Was macht den Bezirk Mödling so besonders?

Ich denke, es ist wie immer die „Mischung“, die das Besondere ausmacht. Unser Bezirk ist ein sehr dynamischer, der sich ständig weiterentwickelt und Raum für innovative Wirtschaft und moderne Arbeitsplätze bietet. Gleichzeitig ist die Lebensqualität aus meiner Sicht eine außerordentlich große – wir finden vor unserer Haustüre ausreichend Grünraum zur Naherholung und Entfaltung und auch das kulturelle Miteinander ist mehr als vielfältig.



Und was macht speziell die Marktgemeinde Guntramsdorf so lebenswert?
Im Grunde gilt auch für meine Heimatgemeinde, was für den Bezirk gilt. Am Fuße der Thermenregion macht das Leben einfach Spaß und bietet Platz für Jung und Alt. In Guntramsdorf kennt man einander, man trifft sich beim Heurigen. Moderne Betriebe siedeln sich an und machen Guntramsdorf zu einem innovativen Standort, der weit über die Ortsgrenzen bekannt ist. Gleichzeitig sind wir ein moderner Schulstandort – von der Kinderkrippe bis zum Oberstufenrealgymnasium sind unsere kleinsten Bürgerinnen und Bürger also bestens versorgt.

Was waren die Highlights der vergangenen 125 Jahren in Guntramsdorf?

So einen weiten Blick zurück möchte und kann ich ja schon aufgrund meines Alters gar nicht machen. Aber mit dem Blick in den Rückspiegel lässt sich festhalten, dass unsere Ortsentwicklung stetig und mit Bedacht erfolgt ist. Soll heißen, dass wir unsere Infrastruktur mit der wachsenden Bevölkerung Schritt für Schritt mitentwickelt haben. Das gilt von der Abwasserbeseitigung, über den Wohnbau bis hin zu unseren modernen Bildungseinrichtungen. Bildung, Wohnraum und Infrastruktur sind aus meiner Sicht die wichtigen Säulen, ohne dabei auf die Natur zu vergessen und Grünraum zu schützen.

Wie sieht die Zusammenarbeit mit ihren Kollegen in den anderen Gemeinden des Bezirks aus? Was verbindet Sie miteinander? Gibt es gemeinsame Projekte?

Das liegt auf der Hand – wir sind alle im selben Bezirk tätig. Und ja, die Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg funktioniert aus meiner Sicht ausgezeichnet. Wir treffen uns auch regelmäßig, um eben Themen, die nicht beim Ortsschild aufhören, miteinander zu diskutieren. Das wohl größte Thema ist der Verkehr. Hier kann nur eine gemeinsame Lösung eine nachhaltige sein!

Vor welchen Herausforderungen steht die Lokalpolitik, steht die Gesellschaft in den kommenden Jahren?

Für mich in Guntramsdorf sehe ich die Herausforderungen in den Bereichen Umwelt, Jugend und Infrastruktur. Es heißt ja bekanntlich, es gibt keinen Plan(eten) B, also müssen wir im Sinne der nächsten Generation auf den Erhalt und Ausbau von Grünraum achten. Ich möchte für und mit den jungen Menschen daran arbeiten, dass sie sich hier wohlfühlen und damit auch im Ort wohnen bleiben. Leistbarer Wohnraum ist dabei ein wichtiges Fundament. In Sachen Bildung sind wir sehr gut aufgestellt, hier gilt es, das hohe Niveau aufrecht zu erhalten.

Was wünschen Sie sich für die kommenden 125 Jahre des Bezirks Mödling?

Vielleicht, dass wir als Bezirk etwas langsamer wachsen, damit unsere Infrastruktur nicht zu schnell an ihre Grenzen stößt. Aber vor allem, dass das Miteinander wieder mehr ins Zentrum unseres Handelns tritt – sowohl auf politischer Ebene als auch im Privaten. Denn: „Tempo allein ist noch lange kein Qualitätskriterium für eine nachhaltige Entwicklung!“

Wie sieht Guntramsdorf in 125 Jahren aus?

Ich hoffe: In den Grundzügen immer noch gleich wie heute. Jedoch sind dann öffentliche Verkehrsmittel hoffentlich unsere Transportmittel Nummer 1. Wo einst breite Straßen waren, hat sich Grünraum diese Flächen zurück erkämpft, und die Menschen stehen weniger unter Druck, weil unsere Arbeit mehr und mehr digitalisiert wurde und wir dadurch viel Zeit für persönliche Entfaltung erhalten haben.

Aber die Heurigen sind hoffentlich geblieben!

Fotos: Marktgemeinde Guntramsdorf

www.guntramsdorf.at

Linktipp:

Lies hier alle Beiträge und Interviews zum Thema 125 Jahre Bezirk Mödling

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