125 Jahre Bezirk Mödling “Brunn am Gebirge ist ein attraktiver Mix aus Stadt und Land”

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on email

Wir fragen die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister unserer 20 Gemeinden nach den Highlights der bisherigen Geschichte und bitten um einen Ausblick auf die kommenden 125 Jahre. Dr. Andreas Linhart, Bürgermeister von Brunn am Gebirge, setzt alles daran, dass der Charakter von Brunn als Marktgemeinde erhalten bleibt.

Was macht den Bezirk Mödling aus Ihrer Sicht so besonders?
Für mich ist Vielfalt des Bezirkes ein ganz besonderes Merkmal. Ein Teil der Gemeinden liegt in der Ebene des Wiener Beckens, ein Teil am Rand des Wienerwalds oder mittendrin. Manche Gemeinden befinden sich bereits im Weichbild der Großstadt Wien und sind der Großstadt siedlungstechnisch wohl schon zuzuschlagen, andere Gemeinde liegen im Wienerwald und weisen noch richtig dörflichen Charakter auf.

Der Gliedererhof – Heimathaus in der
Leopold Gattringer Straße 34


Und was macht speziell Brunn am Gebirge so lebenswert?

Für einen „Eingeborenen”, der natürlich zwangsläufig eine enge Bindung an seinen Heimatort hat, keine einfache Frage. Worum wir uns jedenfalls sehr bemühen, ist der Erhalt unserer Gemeinde als eigenständiger Ort mit eigenem Charakter. Eine herausfordernde Aufgabe, gehört Brunn am Gebirge doch zu jenen Gemeinden des Bezirkes, die sich, um beim obigen Bild zu bleiben, bereits im Weichbild der Großstadt befinden. In Brunn am Gebirge dürfte aber der Mix zwischen Stadt und Land gemeinsam mit den vielen ortsspezifischen und identitätsstiftenden Veranstaltungen und Aktivitäten eine besonders attraktive Mischung ergeben, die unseren Reiz ausmacht.

Das neue Veranstaltungszentrum “BRUNO”

Was waren die Highlights der vergangenen 125 Jahren in Brunn am Gebirge?

Von den historischen Bruchlinien zwischen Monarchie, 1. Republik, Drittem Reich, Besatzungszeit und 2. Republik waren in diesem Zeitraum alle Gemeinden des heutigen Österreichs gleichermaßen betroffen. Die Einwohnerzahl von Brunn am Gebirge hat sich in den vergangenen 125 Jahren von rund 3000 Einwohnerinnen und Einwohnern auf etwa 12.000 erhöht. Will man angesichts einer solchen Entwicklung die „Highlights” aufzählen – wo fängt man an, wo hört man auf?

Kirche “St. Kunigunde” in Brunn am Gebirge

Wie sieht die Zusammenarbeit mit ihren Kollegen in den anderen Gemeinden des Bezirks aus? Was verbindet Sie miteinander? Gibt es gemeinsame Projekte?

Die Zusammenarbeit mit den Bürgermeisterkolleginnen und -kollegen im Bezirk ist aus meiner Sicht sehr gut – wozu nicht zuletzt die regelmäßigen Bürgermeisterkonferenzen beitragen, die unter der Schirmherrschaft des Herrn Bezirkshauptmannes stattfinden. Vor allem mit den unmittelbaren Nachbargemeinden gibt es bei gemeinsamen Straßenprojekten immer wieder Berührungspunkte, die stets einvernehmlich besprochen und gelöst werden. Mit unserer Nachbargemeinde Maria Enzersdorf bilden wir einen Musikschulverband, mit den Gemeinden Maria Enzersdorf, Vösendorf, Hennersdorf und Gießhübl einen Mittelschulverband. Weitere übergreifende Projekte sind die Zusammenarbeit im Rahmen des Stadt-Umland-Managements NÖ/Wien (SUM) oder die Planung und Errichtung des sogenannten „Rad-Highway” zwischen Mödling und Liesing.   

Vor welchen Herausforderungen steht die Lokalpolitik, steht die Gesellschaft in den kommenden Jahren?

Der Zuzug in unsere Gemeinde birgt natürlich auch eine Menge Herausforderungen, denn der Platz für diesen Zuzug, insbesondere was die Verkehrsflächen betrifft, ist nicht vermehrbar und die Infrastruktur, von der Krabbelstube bis zum Friedhof, von Wasser bis Kanal, muss mit der Entwicklung Schritt halten. Der Siedlungsdruck darf jedenfalls nicht dazu führen, dass Brunn seinen Charakter als Marktgemeinde verliert.

Was wünschen Sie sich für die kommenden 125 Jahre des Bezirks Mödling?

Angesichts der Agglomerationstendenzen in der Siedlungsentwicklung wünsche ich mir, dass es den Bezirk als solchen weiterhin gibt und dass es den Menschen, die in diesem Bezirk leben, so gut gehen möge wie heute.

Wie sieht Brunn am Gebirge in 125 Jahren aus?

Ich bin kein Zukunftsforscher, aber auch für Brunn am Gebirge wünsche ich mir, dass es unseren Ort dann noch als eigene Gemeinde mit eigener Identität gibt und es den Brunnerinnen und Brunnern genauso gut gehen möge wie heute.

Brunner Weinwanderweg

Fotos: Marktgemeinde Brunn am Gebirge

Mehr über Brunn am Gebirge unter www.brunnamgebirge.at

Linktipp:

Lies hier alle Beiträge und Interviews zum Thema 125 Jahre Bezirk Mödling

Kommentar zum Artikel

mood_bad
  • Noch keine Kommentare.
  • Einen Kommentar hinzufügen

    Beitrag teilen

    Share on facebook
    Share on twitter
    Share on linkedin
    Share on xing
    Share on email

    Meistgelesen

    Finde hier:

    Zuletzt veröffentlicht

    Kommentar zum Artikel

    mood_bad
  • Noch keine Kommentare.
  • Einen Kommentar hinzufügen

    Beitrag teilen

    Share on facebook
    Share on twitter
    Share on linkedin
    Share on xing
    Share on email

    Gutscheine

    Hier findest du Gutscheine & Aktionen!

    Ausgsteckt is beim

    Events

    Bei uns erfährst du was los ist!

    Immobilien

    Hier findest du deine nächste Immobilie!

    Jobs

    Finde deinen nächsten Job!

    Firmen & Co

    Entdecke die Region!